Was ist ein Kristall, ein Quarz oder Achat?

16.September 2009 | Thema: Heilsteine | Schlagwörter: Heilstein | Vorheriger Heilsteine-Beitrag: « Können Kristalle zur Stimmulierung für Chakren verwendet werden? | Nächster Heilsteine-Beitrag: Wie kann die Energie von Kristallen genutzt werden? »

kristallKristall, Edelstein, Heilstein, Halbedelstein oder Mineral, was ist eigentlich was?

Ein Kristall ist ein Mineralstoff in stabiler Form, mit einer gut erkennbaren Struktur.

Die Kristallstruktur ist aus einer nachvollziehbaren Atomanordnung, die als Kristallgitter bezeichnet wird, aufgebaut.

Bei entsprechende Temperatur- und Druckbedingungen können Kristalle in einen flüssigen oder gasförmigen Zustand verwandelt werden.

Kristallisiert kann der Mineralstoff  Millionen von Jahren in dieser Form verbleiben.  

Kristalle werden als Mineralien eingestuft, aber nicht alle Mineralien sind gleichzeitig auch Kristalle.

Nur diejenigen, deren Atomstruktur ein Kristallmuster aufweist, können als Kristalle bezeichnet werden.



Was bedeutet das Wort „Kristall“?


Das Wort „Kristall“ ist abgeleitet aus dem griechischen Begriff “Krystallos”.

Es bedeutet soviel wie starr oder gefroren. Und tatsächlich sind Kristalle, die stabilste Masse unseres ganzen Universums.

Kristalle und Licht

In ihnen spiegelt sich das Licht, strahlt die reine Lichtenergie, da Kristalle fähig sind, das Licht aufzunehmen und wider zu spiegeln.

Das weisse Licht durchströmt einen Kristall, wobei gewisse Wellenlängen filtriert werden.

Die anderen Wellenlängen geben dem Kristall seine charakteristische Eigenfarbe.

Der Kristall stellt also die Kraft des widerspiegelnden Farbstrahls dar.

Es gibt auch Mineralsteine, die als lichtundurchlässig gelten. Ebenso gibt es lichtundurchlässige Steine.

Die Wechselwirkung der Mineralsteine können also sehr vielfältig und unterschiedlich sein.
 
Was sind Mineralien?

Mineralien werden im Naturzustand als nicht organisch vorgefunden.

Doch auch organische Stoffe wie Bernstein, Korallen und Perlen werden als Mineralien bezeichnet.

Mineralgattungen sind makrokristalline Quarze, mikrokristalline Quarze, Achate, Feldspat, Korund und Beryll.

Während also unter den Begriff Minerale viele Gesteine fallen, differenziert man bei dem Begriff Kristall genauer.

Häufig meint man klare Quarzkristalle, wenn von Kristallen gesprochen wird.

Quarzkristalle verfügen über einer ausgewogene Struktur und piezoelektrischen Fähigkeiten.

Kristalle sind ideal, um sie als Heilsteine zu verwenden.

Beispielsweise ist der ungeschliffene Naturquarz zur Erhöhung des Bewusstseins bestens geeignet.

Neben der Verwendung in der Energiearbeit der Kristalle, ist das Quarz auch noch anders einsetzbar und wichtig.
Denn ohne das Quarz der Kristalle gäbe es keine Computers, elektronische Büroausrüstung sowie viele andere Geräte. Kristalle sind Mitglieder der Quarzgattung.

Sie sind aus einem Siliziumatom und zwei Sauerstoffatomen gebildet. Daraus entsteht wiederum Siliziumoxid.

Unsere Erdkruste besteht zu ca. zwölf Prozent aus der Mineralgruppe der Quarze.

Die Quarzgattung kann in vier Gruppen aufgeteilt werden: makrokristalline Quarze, Bergkrsitalle, Chalcedone und mikrokristalline Quarze.

Was sind makrokristalline Quarze?


Der makrokristalline Quarz entsteht in Erzen, die teilweise mit Kieselerde gefüllt sind.

Unter günstigen Umständen können mehrere Hundert Kilogramm schweres klarer Quarzkristall, Rauch- oder Amethystquarz entstehen.

Diese Gruppe ist mit Ausnahme des Rosenquarzes üblicherweise mit durch einer sechsseitigen Endung am Spitzenpunkt gekennzeichnet.

Was ist ein doppelerdiger Quarz?

Seltener gibt es klare Quarzkrsitalle mit zwei Spitzenpunkten jeweils an den Enden, die als doppelendiger Quarz bezeichnet werden.

Der Kristall bildet sich meist in Lehmbetten aus und wächst weder aufwärts noch abwärts. Dies ermöglicht die Entstehung von Spitzenpunkten an beiden Enden.

Diese Kristallart hat sehr starke Heilkräfte, da durch beide Enden Energien aufgenommen, gespeichert und abgegeben werden kann.

Beispiele makrokristalliner Quarze sind

  • der hellviolett bis dunkellila farbene Amethyst,
  • der Bergkristall auch klarer Quarz, Felskristall oder Klarquarz genannt,
  • der hellgelb oder goldgelbe Citrin,
  • der Rosenquarz
  • der schwarze, turmalinhaltige Quarz bzw. der klare Quarz mit Einschlüssen von schwarzem Trumalin und der
  • Rutilquarz, ein klarer, brauner oder rauchiger grauer Quarz mit Rutileinschlüssen.

Was sind mikrokristalline Quarze?


Besser bekannt sind mikrokristalline Quarze auch als Chalcedon.

Das Silizium bildet hier eine dichte Masse winzig kleiner Kristalle mit dumpfem und glasigem Aussehen.

Man findet diese Quarzgattungen in der Nähe der Erdoberfläche, wo Temperaturbedingungen und Druck niedrig sind.

  • Beispiele für Chalcedone sind
  • ein irisierender, grüner Quarz namens Aventurin.
  • allgemein als weisser, blauer oder grauer Chalcedon bezeichnete Steine
  • der undurchsichtige oder apfelgrüner Chrysopras
  • der undurchsichtige, dunkelgrüne Hämatit auch Blutstein genannt, mit seinen roten Jaspisflecken  
  • der durchscheinend rot, gelb oder orange farbene Karneol
  • der durchscheinende, milchweisse mit moosartigen Hornblendeeinschlüssen auch so genannte Moosachat
  • das goldgelb bis goldbraun Tigerauge

Was sind Achate?

Achate zählen ebenfalls zu den Quarzen.

Sie sind aus konzentrischen Bändern zusammengestellt und befinden sich in Vulkangesteinen.

Die bekanntesten Achate sind der gebänderte Chalcedon mit seinen hellblauen und weissen Schichten sowie der Feuerachat mit seinen braunen Schichten in verschiedenen Farbtönen.

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