Welche Strukturen haben Kristalle?
31.Dezember 2009 | Thema: Heilsteine
| Schlagwörter:
Heilstein
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Beschäftigt man sich mit Kristallen, dann ist man schnell in der Chemie, der Physik und vor allem in der Geologie. Doch wer sich für Edelsteine oder Kristalle interessiert, muss kein Wissenschaftler dieser Fächer sein. Trotz allem können die sieben Grundformen für Sammler von Interesse sein.
Die sieben Grundformen von Kristallstrukturen:
- Massgleiches/würfelförmiges Fluorit, Pyrit, Granat
- Vierkantiger Zirkon
- Sechseckiger Beryll, Quarz
- Orthorhombisches Topas, Peridot
- Monoklinisches Azurit, Gips
- Triklinischer Kyanit, Türkisgestein
- Rhomboedrisches, dreieckiges Calcit, Turmalin
Ein Basiswissen der Steinstrukturen ist hilfreich bei der Erkennung der Kristalle und ihren Gattungen.
Auch andere Erkennungsverfahren sind hilfreich und interessant.
Ein weiterer ist die Einstufung in die Härtegrade von Steinen.
Diese Härteskala ist bekannt als MOHSSCHE Skala.
Härtegrade von sieben bis zehn auf der Härteskala können Steine der Härtegrade eins bis sechs zerkratzen.
Standarderkennung der Härteskala
- 10 Diamant
- 9 Korund
- 8 Topas
- 7 Quarz
- 6 Feldspat, lässt sich mit einer Eisenfeile zerkratzen
- 5 Apatit, lässt sich mit einem Messer zerkratzen
- 4 Fluorit
- 3 Calcit, lässt sich mit einer Kupfermünze zerkratzen
- 2 Gips, lässt sich mit einem Fingernagel zerkratzen
- 1 Talk
Weitere Erkennungsverfahren sind für Laien üblicherweise nicht durchführbar, da es Fachwissen und eine spezielle Ausrüstung braucht.
Dabei handelt es sich z. B. um die Spaltung eines Steines, wie das Licht gebrochen wird.
Ein anderes Erkennungsverfahren ist des Lichtschimmer des Steines, also wie das Licht wieder gespiegelt wird, wie hell und schimmernd es wirkt.
Können all diese Steine für die Heilsteintherapie eingesetzt werden?Wir sprechen meist von Edelstein- oder Kristalltherapie, dabei können auch einfache Steine zur Therapie verwendet werden.
Grundsätzlich werden bei der Edelsteintherapie Kristalle und Edelsteine verwendet, deren Molekularstruktur als regelmässig definiert, wird.
Sie haben geregelte, nachvollziehbare Strukturen, oft auch als Gitter bezeichnet.
Steine, die keine geordnete Struktur haben, werden als amorph bezeichnet und seltener verwendet.
Zwei bekannte Ausnahmen für amorphe Steine, die in der Edelsteintherapie verwendet werden sind der Obsidian und der Bernstein.
Obsidian ist ein natürliches, vulkanisches Glas.
Bernstein ist ein ausgehärteter Naturharz.
Viele Edelsteine werden gleichermassen für die Schmuckherstellung und für die
Heilsteintherapie verwendet.
Für die Schmuckherstellung werden üblicherwiese, die als schön und ansprechenden Steine wie Amethyst beispielsweise verwendet.
Andere Edelsteine, die vom Äusseren her nicht sofort ansprechen, haben dafür interessante und starke energetische Wirkungen wie z. B. Fluorit und Hämatit.
Einfache Steine, die man findet, die einen also anziehen und die sich gut fühlen, können ebenfalls verwendet werden.
Man nutzt sie häufig zur Erdung, da solche Steine oft eine langsame Energie besitzen.
Wer also bei einem Spaziergang auf dem Lande von einen oder mehrere Steinen angezogen wird, sollte sich nicht scheuen, sie mit zu nehmen.