11.April 2008 | Thema: Teebaumoel | Schlagwörter: Teebaumoel | Vorheriger Teebaumoel-Beitrag: « Teebaumöl - Heilmittel zahlreicher Beschwerden | Nächster Teebaumoel-Beitrag: Können Hautprobleme mit Teebaumöl behandelt werden? »
Die Aromatherapie mit ätherischen Ölen wurde bereits 5000 v. Chr.
schriftlich festgehalten und verfolgte das Ziel, die Gesundheit von
Körper und Geist positiv zu beeinflussen.
Sie basiert auf der Annahme, über das Riechzentrum und das Limbische
System, einer Funktionseinheit im Gehirn zur Verarbeitung von
Emotionen, allgemeines Wohlbefinden und Entspannung auslösen zu können.
Durch Düfte sollen Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen
gelindert werden, weshalb bei der Therapie auf ätherische Öle
zurückgegriffen wird, die kaum Nebenwirkungen haben.
Eins von ihnen ist das Teebaumöl, dem eine immunstärkende und desinfizierende Wirkung nachgesagt wird.
Das durch Wasserdampfdestillation aus den Blättern und Zweigen des
Australischen Teebaums gewonnene Öl wird in Privathaushalten
üblicherweise in Duftlampen verdampft, über Wasserdampf inhaliert und
als Massageöl genutzt.
Teebaumöl als Badezusatz?
Ebenso gut ist Teebaumöl als Badezusatz geeignet. Damit das Öl
jedoch nicht zu schnell verdampft, muss es mit Milch oder Honig
gebunden und der vollen Wanne beigefügt werden.
Für kalte Kompressen kann Salz als Bindemittel des ätherischen Öls
genutzt werden. Die Mischung wird auf einen Eiswürfel geträufelt und in
einer Mullbinde ohne direkten Kontakt zur Haut auf die zu kühlende
Stelle gelegt.
Bei warmen Kompressen reichen wenige Tropfen Teebaumöl, welche gut
mit warmem Wasser vermischt werden. Die darin gebadete Kompresse kann
direkt aufgelegt werden.
Wird das Teebaumöl gegurgelt, muss es mit Wasser oder Tee vermischt
werden, um Verätzungen des Mund- und Rachenraumes zu vermeiden.Teebaumöl in unverdünnter Form muss vorsichtig angewendet werden, da es unverdünnt aggressiv ist.