Ätherische Öle bei diabetischen Fußgeschwüren
10.April 2009 | Thema: Teebaumoel
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Teebaumoel
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Leider gehören die Fußgeschwüre zu den häufigen Begleiterscheinungen
bei Diabetes. Sobald eine offene Wunde am Fuß entsteht, kann diese
Infektion zu Komplikationen führen. Allerdings kann die Vorbeugung der
Infektion durch antibakterielle, pilztötende und antivirale ätherischen
Ölen wie das Teebaumöl erzielt werden. Es ist aus zahlreichen Gründen
geschichtlich überliefert worden, dass Teebaumöl die Heilung von
Fussgeschwüren beschleunigt.
Zuallererst weist das Teebaumöl eine besonders hohe Konzentration an
Terpinen-4-ol, einer Alkoholverbindung, auf, aus welchem das
hochwertige Teebaumöl zu 35% besteht.
Die Forschung hat
nachgewiesen, dass das Terpinen-4-ol den Körper wirksam dabei verhilft,
die Entzündungen auf ein Normalwert zu mindern, wie eine im November
2003 durchgeführte australische Studie nachweist.
Die Entzündung entsteht auf natürlicher Weise, sobald der Körper auf Traumen aus seinem Inneren reagiert.
Die
Entzündungen können zur Rötung, Schwellung und Zunahme der
Körpertemperatur führen. Deshalb kann eine Minderung der Entzündung
eine Schmerzlinderung bei Geschwüren bewirken.
Darüber hinaus
wird das Teebaumöl bei diabetischen Geschwüren auch deshalb eingesetzt,
weil es eine einmalige Mischung aus Bestandteilen, die sonst nirgendwo
auf natürlicher Weise vorhanden sind, enthält.
Im Jahre 1978
haben G. Swords und G. L. K. Hunter einen Artikel: 'Zusammensetzung des
australischen Teebaumöls (Melaleuca alternifolia)' im Mitteilungsblatt
für Landwirtschaft und Lebensmittelchemie veröffentlicht (Band 26,
1978, ff. 734-9) abgefasst.
Dieses Artikel hat
veranschaulicht, dass das Teebaumöl eine Wirkstoff namens Viridifloren,
im I %, B- Terpineol (0.24%), 1-Terpineol (geringfügige Mengen) und im
Allylhexanoate (geringfügige Mengen) enthält.
Zweitens ist das
Teebaumöl für besonders leistungsstarke antiseptische Eigenschaften
bekannt. Ein Antiseptikum wird als antimikrobieller, der auf lebendiges
Gewebe oder auf die Haut zur Minderung der Wahrscheinlichkeit einer
Infektion, Sepsis (nachstehend definiert) oder Fäulnis (nachstehend
definiert, aufgetragener Wirkstoff verstanden.
Sepsis wird als
schwerwiegendes Gesundheitsproblem definiert, das aufgrund der Reaktion
des Immunsystems auf einer Infektion, durch welcher schädliche
Bakterien in den Blutkreislauf eindringen, entsteht.
Sobald
diese Bakterien in den Blutkreislauf eindringen, kann der ganze Körper
dadurch angegriffen werden. Das kann in besonders schwerwiegenden
Fällen sogar zum Organversagen und zum Tod führen.
Laut den
Angaben der Website sepsis.com gilt dass: "die Frühdiagnose und die
richtige Heilbehandlung die Überlebenschancen sichtlich steigern
können." Leider wurde festgestellt: "dass laut einer Untersuchung vom
21. November 2001, es geschätzt wird, dass 4.804.000 Menschen
schwerwiegende Formen der Sepsis entwickelt hätten und dass ungefähr
1.377.000 daran gestorben wären."
Ein gänzlich verschiedenes
Problem, mit denen sich die an Fussgeschwüren Leidenden manchmal
auseinandersetzen müssen, ist der starke, stechende von diesen
Geschwüren hervorgerufene Übelgeruch.
Er wird als Fäulnis
bezeichnet und als Zersetzung tiersicher Eiweißstoffe, aufgrund von
Bakterien die sich davon ernähren, definiert, was wiederum zum
Verfaulen oder zur Zersetzung des Fleisches, manchmal in Begleitung von
faulen Gerüchen führt.
Ebenso wurde eine Liste weiterer äthersicher Öle, die bei Geschwüren angebracht sind, aufgezeichnet:
- Weihrauch (Boswell carteri),
- Rose (Rosa damascena),
- Muskatellersalbei (Salvia Sclarea),
- Zitrone (Citrus limonum) und Bergamotte (Citrus bergamia)
Zur Auftragung ätherischer Öle auf einer offenen Wunde werden zwei
Verfahren empfohlen. Erstens kann man einen bis zwei Tropfen direkt auf
einem Stück oder einem Bausch Watte direkt auftragen.
Dann die
Geschwürstelle einfach mit diesem Wattebausch abtupfen. Zweitens können
Sie eine Kompresse herstellen. Diese Kompresse kann entweder kalt oder
warm sein.
Üblicherweise wird eine kalte Kompresse bei hohem
Fieber, heftigen Schmerzen oder Schwellungen eingesetzt.
Sie können
allerdings die Verwendung von kalten und warmen Kompressen Untereinader
Abwechseln, um zu bestimmen, was bei Ihnen am besten einwirkt.
Sie
werden vielleicht sogar feststellen, dass die abwechselnde Verwendung
von warmen und kalten Kompressen die beste Lösung sei
Um eine
Kompresse herzustellen, werden 6 Tropfen ätherischer Öl in einer
kleinen Schale Wasser geschüttet.
Dann wird ein Stück saugfähiges Stoff
in die Mischung getränkt. Hierfür kann jeder kann jeder saugfähige
Stoff, wie z.B. ein Handtuch oder ein Waschlappen angewandt werden.

Das
Stoffstück wird nur dann entfernt werden, wenn es keinen weiteren
Tropfen Flüssigkeit mehr aufnehmen kann. Dann wird das Stoffstück
entfernt und die überschüssige Flüssigkeit ausgepresst.
Das
wird einfach nur zur Vermeidung der überschüssigen Verschüttung
durchgeführt. Nachdem die überschüssige Flüssigkeit entfernt wurde,
kann der Stoff auf die offene Wunde aufgetragen werden.
Die Kompresse
sollte mindestens 2 mit der Wunde in Berührung bleiben. Dennoch kann es
viel wirksamer sein die Kompresse über die ganze Nacht hindurch auf der
Wunde stehen zu lassen.
Zusammenfassend kann gesagt werden,
dass das
Teebaumöl als vorzügliches Antiseptikum erprobt wurde und kann
zur Minderung der mikrobiellen Angriffe, die den Körper durch die
offene Wunde der Fußgeschwüre befallen können, angreifen.
Das
Teebaumöl kann eine Schranke erstellen, die kräftig genug ist, um das
Eindringen bakterieller und viraler Angreifer in den Blutkreislauf zu
verhindern.
Diese antibakterielle Wirkung kann ebenso der
erforderliche Wirkstoff zur Minderung oder vollständigen Beseitigung
der Übelgerüche, die von den Fussgeschwüren verursacht werden können,
sein.
Neben diesen Vorteilen sollte das Teebaumöl auch
imstande sein, dem Körper bei der Entzündungen, die als Reaktion auf
das Trauma des Geschwürs entstehen, behilflich sein.
Dadurch können die
von der Entzündung verursachten Schmerzen oder Schwellungen
normalisiert oder gelindert werden.
Besprechen Sei auf alle Fälle die Behandlung mit einem Arzt oder Naturheilpraktiker.