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Ferien auf dem Bauernhof finden nicht nur Kühe doof. #humor #sprueche http://bit.ly/axkxwW
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16.Februar 2007 | Thema: Akupunktur & Kräuter | Vorheriger Akupunktur & Kräuter-Beitrag: « Bei Gonarthrose hilft Akupunktur besser als medikamentöse Therapie | Nächster Akupunktur & Kräuter-Beitrag: Nicht leichtfertig zu Tabletten und Co greifen »
Neue Gesundheits-Trends aus Asien erinnern uns wieder an unsere
eigene Kräuterkultur, die durch unser neues Gesundheitsbewusstsein eine
Renaissance erfährt. Hinter Gedenktagen verbergen sich Tage, wo mit
Kräuterbüschen Natur- und Erntedankfeste zu Ehren verschiedener Götter
gefeiert wurden.
Was verbirgt sich hinter dem 15. August?
Heute ist es in Süddeutschland ein katholischer Marien-Feiertag. Doch
der Ursprung reicht bis zu den Ur-Mysterien der Menschheit zurück.
Um
745 n. Chr. wurde die Kräuterweihe verboten, dann unter den Segen
Marias gestellt und seitdem an Maria Himmelfahrt gefeiert.
Der 15. August ist aber auch Beginn der wichtigsten Kräutersammelzeit
des Jahres. Heilpflanzen, die während dieser Zeitspanne gesammelt
werden, übertreffen alle anderen Kräuter an Kraft (mit Ausnahme der
Johanniskräuter, die zur Sommersonnenwende gepflückt werden).
Die als beste Sammelzeit der Kräuter geltende Spanne vom 15. August bis
zum 15. September, dem Tag der Kreuzerhöhung - dreißig Tage - nennt man
auch "Frauendreißiger".
Auch die Kräuterbuschen waren einst heidnischen Ursprungs?
Die Kräuterbuschen waren eigentlich heidnische Lebensruten, deren
Berührung die fruchtbarkeitsspendende und heilende Kraft der Vegetation
auf die Menschen übertragen sollte. Helfen sollten die geweihten
Kräuter (besonders in Form einer Teezubereitung) gegen mögliche
Verzauberung des Viehs, Gewitter, Krankheit; für eine gute Ernte,
Eheglück und vieles mehr.
Das ganze Jahr über nahm man auch vom Kräuterbuschen, um zu räuchern.
Besonders heilkräftig sollte es sein, wenn Kräuterbuschen mit Weihrauch
vermischt im Krankenzimmer angewendet wurde.
Was genau sind Kräuterbuschen?
Aus bestimmten Kräutern werden Sträusse gebunden, die dann an Maria
Himmelfahrt geweiht werden. Auch wenn es kleine Unterschiede in der
Tradition gibt gehören folgende Kräuter in den Buschen: Alant, Arnika,
Baldrian, Beifuss, Frauenmantel, Kamille, Johanniskraut, Liebstöckel,
Pfefferminze, Schafgarbe, Wermut, Marguerite, Pfefferminze, Rainfarn,
Raute, Thymian, Wegwarte und die Königskerze.
Durch die Klimaveränderung sind heute allerdings manche der überlieferten Würzbüschelpflanzen schon verblüht.
Die Kräuterbuschen werden oft im " Herrgottswinkel" aufgehängt d. h. in
der Zimmerecke am Eßtisch der Wohnung, in der das Kruzifix, oft von
Heiligenbildern umrahmt, hängt. Er hat besonders in der Bauernstube
eine alte Tradition.
Auch die Anzahl der Kräuter ist wichtig?
7 Kräuter müssen es mindestens sein; man kennt auch den 9er, 12er, 15er
und 19er Buschen, ja mit der Zeit erhöhte sich die Zahl gar auf 66, 72,
77 oder 99.
Man achte auf die vorgeschriebenen „magischen“ Zahlen! Die Dreizahl ist
seit alten Zeiten und bei vielen Völkern heilig.; die 9 ist eine
vestärkte 3, die 7 ist vor allem in der jüdisch-christlichen Tradition
gebräuchlich.