Grüntee gegen Akne?
27.April 2009 | Thema: Teebaumoel
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Teebaumoel
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Viele Aknepatienten steigen um und zwar auf grünen Tee. Cremes, die
Benzoylperoxid enthalten haben zwar vielen von Akne betroffenen
geholfen, allerdings kann die langzeitige Verwendung, aufgrund der
Reizungen, zu rötlicher, trockner Haut führen. Allerdings kann der
grüne Tee die gleichen hautreinigenden Eigenschaften aufweisen, ohne
aber bei langfristiger Anwendung Nebenwirkungen und Hautreizungen zu
verursachen.
Ein von der Amerikanischen Akademie für Dermatologie durchgeführte
Studie hat nachgewiesen, dass eine äußerlich anwendbare Creme mit 3%
grünen Teeextrakt die gleichen Ergebnisse bringt, wie eine Creme die
Benzoylperoxid 4% erhielt.
Das Fazit der Studie ist, dass der grüne Tee
ein wirksames Heilmittel für Akne zur äusserlichen Anwendung sei.
Dennoch behaupten mache, dass das Trinken von grünem Tee viel wirksamer ist, als die örtliche Anwendung.
Weil
das zweite Verfahren auf bestimmten Hautbereichen beschränkt ist.
Dabei
wird auch die Fähigkeit des grünen Tees, das Hormongleichgewicht zu
fördern und dadurch die heftigen Ausbrüche der Akne zu mindern,
hervorgehoben.
Weit verbreitete Heilkuren mit grünem Tee
umfassen das Trinken von bis zu 8 Tassen grünen Tee pro Tag, bis der
betroffene Hautbereich geheilt ist.
Diese Heilkuren setzen
oftmals das Aufkochen eines frischen Tees, ohne Beigabe von Süßstoffen
voraus, weil man behauptet, dass der Zucker und die
Konservierungsstoffe die heilende Wirkung des Tees beeinträchtigen
können.
Obwohl der grüne Tee als wohlschmeckendes Getränk
eingeschätzt wird, kann dieser unter Beigabe von Zitronen- oder
Orangenscheiben, entweder beim oder nach dem Aufkochen zusätzlich
verfeinert werden.
Zahlreiche Tees, darunter auch der grüne Tee können einen hohen Gehalt an Fluorid oder an Aluminium aufwiesen.
Falls
das ein Grund zur Besorgnis ist, gibt es zahlreiche Grünteeextrakte,
die angeblich fluoridfrei seien oder wenigsten unbedeutende Rückstände
von Fluorid enthalten. Grünteeextrakte sind auch deshalb vorteilhaft,
weil das Aufkochen nicht mehr erforderlich is.
Dafür müssen einfach nur
einige Tropfen Extrakt mit dem Wasser vermengt werden.
Andere
Forscher behaupten wiederum dass die äussere, örtliche Anwendung des
grünen Tees antibakteriell wirksam sei. Der grüne Tee wurde von
traditionellen Heilpraktikern schon seit Jahrhunderten vielseitig
angewandt.
Grüner und schwarzer Tee stammten eigentlich von
derselben Pflanze (Camellia sinensis) ab. Der grüne Tee wird dadurch
erzeugt, indem man die jungen, gesunden Blätter dieser Pflanze erntet
und sie dann leicht dämpft, damit die heilsamen Pflanzenstoffe
erhalten bleiben.
Schwarze Teeblätter werden hingegen durch
die Gärung, die ihre Farbe aus grün zu schwarz ändert, was wiederum
viele der Pflanzenstoffe unwirksam macht.
Der grüne Tee ist
der bereist zweite pflanzliche Heilmittel gegen Akne, der von der
etablierten Medizin als wirksam anerkannt wird.
Im Jahre 1990
durchgeführte Studien haben nachgewiesen, dass sowohl 5% konzentrierter
Teebaumöl und 5% Benzoylperoxid- Lösung die gleiche heilende Wirkung
bei Akne, durch Minderung des Schärfegrads von sowohl entzündlichen als
auch von nichtentzündlichen Verletzungen mindern.
Die Forscher
haben veranschaulicht dass obwohl die heilende Wirkung des Teebaumöls
zeitaufwendiger sei, sie gleichzeitig auch zu Nebenwirkungen führen
würde.
Es wird geschätzt, das über 40 Millionen Menschen an
Akne leiden, dabei verwendet ein Hauptteil davon Antibiotika,
Benzoylperoxid oder Salizylsäure zur Linderung der Beschwerden.
Weitere
Heilverfahren verbinden die Heilkuren mit zahlreichen Behandlungen
äußerlicher oder mündlicher Verabreichung, in der Hoffnung dass gewisse
Nahrungsmittel oder Essgewohnheiten die Häufigkeit und den Schärfegrad
von Akneausbrüchen beeinflussen können.