Insulinresistenz – ein ernstes Problem
14.August 2009 | Thema: Diabetes-Sport
| Schlagwörter:
Diabetes-Sport
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Insulin ist als Hormon bekannt, dass den Blutzuckerspiegel reguliert.
Was aber, wenn die körpereigenen Zellen ungenügend auf das Insulin
reagieren? Wann spricht man von Insulinresistenz?
Das körpereigene Insulin wird ausgeschüttet um den Blutzuckerspiegel zu
regulieren. Doch es geschieht, dass die Körperzellen resistent auf das
Insulin reagieren.
Und hier beginnen die Vermutungen, denn
bisher kam man der Insulinresistenz noch nicht 100 Prozent auf die
Spur. Ein Grund mag auch sein, dass das Insulin noch andere Aufgaben
hat, was den menschlichen Stoffwechsel beeinflusst und der menschliche
Stoffwechsel sehr komplex ist.
Mögliche Ursachen der InsulinresistenzEine
Vermutung ist, dass durch ungesunde Ernährung, durch eine ständig
überhöhte Produktion der Bauchspeicheldrüse an Insulin eine
Verminderung der Produktion eingetreten ist.
Es wird zu wenig
Insulin hergestellt, der Blutzuckerspiegel bleibt erhöht und die Gefahr
besteht, einen Diabetes Typ 2 zu entwickeln.
In den Muskeln und
in der Leber wird Glykogen, der Gegenspieler des Insulins gespeichert.
Glykogen könnte man als gespeicherte Kohlenhydrate bezeichnen.
Fällt der Blutzucker im Blut zwischen den Mahlzeiten ab, gibt die Leber das gespeicherte Glykogen ins Blut ab.
Das ist besonders wichtig für die Versorgung der Muskulatur, des Gehirns und der Nervenzellen.
Durch
eine Beeinträchtigung der Leber kann das Organ unsensibel auf Insulin
reagieren. Die Wirkung des Insulins wird reduziert, was ebenfalls als
Insulinresistenz bezeichnet wird..
Man vermutet, dass die
Insulinresistenz durch Übergewicht und Bewegungsmangel ausgelöst wird
Auch genetische Faktoren sind bei einer Insulinresistenz mit im Spiel
Zudem können Medikamente oder Infektionskrankheiten eine
Insulinresistenz auslösen.
Insulinresistenz und die Folgen
Kommt
es im Körper zu einer Insulinresistenz, muss die Bauchspeicheldrüse
mehr Insulin ausscheiden oder injiziertes Insulin wird notwendig.
Es
beginnt ein Teufelskreislauf, da durch die verstärkte Stimulation auch
das sympathische Nervensystem aktiviert wird, was zu
Fettstoffwechselstörungen führen kann und/oder zu einer arteriellen
Hypertonie.
Oft wird bei der Diagnose Diabetes Typ 2 oder bei
Fettsucht eine Insulinresistenz festgestellt, die die weiteren
Stoffwechselstörungen verursacht haben kann.
Erschreckende Zunahme von Diabetes Typ 2Mehr
als 16 Millionen Menschen leiden an Diabetes Typ 2. Noch schockierender
ist es, dass in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der Erkrankungen
um ein Drittel zugenommen hat.
Wer meint, dass es heute ein wirksames Mittel durch das Spritzen von Insulin gibt, der täuscht sich.
Denn
das Spritzen von Insulin ist nur eine Form der Behandlung, wie auch die
Verschreibung von Insulintabletten und das Leben nach einer strengen
Diät, denn heilbar ist Diabetes bislang noch nicht.
Diabetiker
müssen den Blutzuckerspiegel durch die richtige Gabe an Insulin
regulieren. Doch die Höhe des Blutzuckerspiegels hängt von vielen
Faktoren wie Ernährung, Bewegung aber auch Stress, Medikamente und
Krankheiten ab.
Ein zu hoher Blutzucker kann zu Ablagerungen führen und diese Ablagerungen wiederum provozieren viele Folgeerkrankungen.
Je nach dem können die Ablagerungen über Blindheit, Impotenz und zu Amputationen in den schlimmsten Fällen führen.