Leiden Sie an einer Fett-Phobie?
30.Oktober 2009 | Thema: Diabetes-Sport
| Schlagwörter:
Diabetes-Sport
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„Fett“ damit verbinden wir unseren Speckgürtel am Bauch. Doch Fett ist
nicht gleich Fett. Der menschliche Körper braucht Fett. Es ist ein
Hauptbestandteil der Nahrung, nur im angemessenen Mass. Wozu und wie
viel Fett brauchen wir?
Niemand möchte übergewichtig sein und als „fett“ bezeichnet werden. Daher hat Fett ein negatives Image.
Wenig
beachtet wird, dass es zu den Hauptbestandteilen unserer Nahrung zählt.
Auch für Diäten benötigen wir eine gewisse Fettzufuhr, wie der
amerikanische Arzt Dr. Barry Sears bemerkte: „Man muss Fett essen, um
Fett zu verlieren!“
Fett – ein Nährstoff in VerkleidungViele
sind erstaunt, wenn sie bemerken, dass Fett zu den drei
Hauptbestandteilen einer gesunden Ernährung gehören Zuerst denkt man
meist an Vitamin C oder Eisen. Für einen gesunden Zellmembranaufbau des
menschlichen Körpers beispielsweise braucht es Fett.
Warum braucht der Körper Fette?Der
Körper braucht Fette um die Gallensalze bei der Verdauung zu
unterstützen, für die Energiegewinnung und als Energiedepots für den
Körper. Sie unterstützen die Bildung von Gewebshormonen, schützen die
Gefässwände und regulieren die Durchblutung.
Auch fettlösliche Vitamine können vom Körper nicht ohne Fette aufgenommen werden.
Lebenswichtige
Körperfunktionen sind von Fettsäuren abhängig. Und, Fette vermitteln
ein Gefühl von Zufriedenheit nach einer Mahlzeit
Der Körper braucht also Fett für die Erhaltung der Funktionen. Wie immer kommt es auf die Art und die Menge der Fette an.
Was ist dran an guten und schlechten Fetten?Nur
zu gut sind die Folgen von zu viel Fett in der Nahrung bekannt. Sie
führen zu Übergewicht und vielen Folgeerkrankungen wie
Herzerkrankungen, Arthritis, Diabetes beispielsweise.
Häufig wird von guten und schlechten Fetten gesprochen. Gemeint sind gesättigte und ungesättigte Fettsäuren.
Wichtig
ist es die ungesunden Fettsäuren zu kennen und warum sie ungesund für
den menschlichen Körper sind, ebenso wie die gesunden Fettsäuren.
Gesättigte Fettsäuren – der Bösewicht unter den Fetten?Gesättigte
Fettsäuren werden als Bösewichte unter den Fetten gehandelt. Sie
stecken überwiegend in rotem Fleisch, Geflügel, Butter und Vollmilch.
Sie
tragen zur Erhöhung des Cholesterinspiegels bei und erhöhen das Risiko
von Herzerkrankungen. Schmalz und Butter sind gute Beispiele
gesättigter Fettsäuren, die bei warmen Temperaturen schmelzen und daran
zu erkennen sind.
Fast alle Ernährungsexperten sind sich einig,
dass in der täglichen Ernährung nur 10 Prozent an gesättigten
Fettsäuren max. enthalten sein sollen.
Bei 2000 Kalorien pro Tag sind da nicht mehr als 20 Gramm gesättigter Fettsäuren.