03.Juli 2007 | Thema: Akupunktur & Kräuter | Schlagwörter: Akupunktur | Vorheriger Akupunktur & Kräuter-Beitrag: « Gemüse und Früchte können bei Asthma vorbeugen | Nächster Akupunktur & Kräuter-Beitrag: Light und trotzdem krank! »
Rosen und Chrysanthemen, Gänseblümchen und Girsch lassen sich zu bunten
Speisen zubereiten, denn fast alle Blumen sind essbar. Reifegrad und
Zustand der Blüten sind entscheidende Geschmackskriterien.
Platz hat Blühendes gerade in der leichten Sommerküche. Im Frühjahr
beginnt es mit Flieder und Begonien gefolgt im Sommer von
Gewürztagetes, Gladiolen u. a.
Damit sie schön frisch sind am besten erst kurz vorher vor dem
Servieren pflücken. Vorübergehend halten sich ganze Blüten in einer
Wasserschale.
Abzuraten ist vom Pflücken an Straßen und Feldern wegen möglicher
Rückstände von Pflanzenschutzmitteln.
Anfänger umgehen so das Risiko,
geschützte oder giftige Pflanzen zu erwischen, denn Giftstoffe sind
weder an der Farbe noch am Geruch zu erkennen.
Auch gilt Finger weg von Christ- und Pfingstrosen, Ahornstab,
Rhododendronblüten und Fingerhut. Zu empfehlen ist der Besuch eines
Bestimmungskurses.
Ausgebackene Holunder-, Zucchini- und Robinienblüten gehören zu den
Klassikern. Sonnenblumenknospen eignen sich zum Anbraten.
Eine Idee aus
der chinesischen Küche sind Chrysanthemenblätter als Einlage in klare
Suppen und gedünstete Taglilien als Delikatesse zu Reis, Geflügel und
Krabbengerichten.
Die bunte Pracht ist dekorativ und auch gesund. So enthalten Veilchen
mehr Vitamin C als Orangen und sie sind reich an Beta-Carotin.
Reichlich Vitamin A enthält z. B. der Löwenzahn. Vorsichtig sollten
empfindliche Menschen beim Verzehr sein, da manche Pflanzen allergische
Reaktionen auslösen können.