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Teebaumöl stammt von dem australischen Tea Tree und ist ein kleiner
Alleskönner. Im 18. Jahrhundert wurde es auch in Europa bekannt,
nachdem James Cook aus Australien wiederkam.
Es geriet eine Zeitlang in Vergessenheit, ist aber inzwischen wieder
besonders beliebt wegen seiner Vielfältigkeit. Teebaumöl wird oft bei
Entzündungen angewendet. Es wirkt entzündungshemmend und wundheilend.
Daher wird es sehr zur Behandlung von entzündlichen Hautproblemen wie
beispielsweise Akne geschätzt.
Ebenso für Mundspülungen ist es gut zu
gebrauchen. Manche verwenden es gegen Erkältungsbeschwerden mit guten
Erfolgen.
Ein paar Beispiele wofür es noch gut sein kann: Bei einer
Schuppenbehandlung: Dazu gibt man am besten ein paar wenige Tropfen in
das Shampoo und wäscht sich die Haare damit.
Kosmetika: Man fügt ein paar Tropfen Teebaumöl in die Creme, Lotion oder einem Basisöl zu und cremt damit seinen Körper ein.
Gesichtsreinigung: Ein paar Tropfen auf ein feuchtes Wattepad geben und das Gesicht damit abtupfen.
Die Augen dabei geschlossen halten, da Teebaumöl nicht gut für die
Schleimhäute ist. Selbst im Haushalt ist Teebaumöl hervorragend
anwendbar. Für die Wäsche gibt man ca. 20 Tropfen in die Maschine.
Das sorgt für eine besondere Hygiene bei Wäsche wie Unterwäsche,
Windeln usw. Für die Raumpflege: 20 Tropfen dem Wischwasser zugeben und
damit wischen. Teebaumöl hemmt die Schimmelpilzbildung in Räumen.
Man sollte beim Kauf darauf achten, dass man nicht das billigste
Produkt kauft, da es sich dabei um minderwertige Qualität handeln
könnte und die Funktionen wie beim reinen Teebaumöl nicht erfüllt.
Falls einem die Dosierung mit dem reinen Teebaumöl zu kompliziert
ist, kann man inzwischen verschiedene Produkte mit Teebaumöl-Essenzen
kaufen.
Dazu gehören beispielsweise Teebaumöldrops oder Kaugummis für
frischen Atem und Mundhygiene, Lippenpflegestift gegen Austrocknung der
Lippen oder verschiedene Shampoos und Duschgels.
Bei der Anwendung muss man die nötige Vorsicht walten lassen. Das Teebaumöl in unverdünnter Form ist sehr aggressiv. Für Anwendungen konsultieren sie am besten einen Naturheilpraktiker oder Arzt.