15.Mai 2007 | Thema: Teebaumoel | Schlagwörter: Teebaumoel | Vorheriger Teebaumoel-Beitrag: « Teebaumöl ist auch gut für's Pferd | Nächster Teebaumoel-Beitrag: Teebaumöl im Haushalt »
Das ätherische Öl mit seiner antiseptischen Wirkung hat keine
Nebenwirkungen bei richtiger Anwendung und ist äußerlich bei
Haustieren vielseitig anwendbar.
ür welche Tiere ist Teebaumöl geeignet?
Es ist besonders für Pferde geeignet. Für die Fellpflege bei Pferden
können Sie einige Tropfen in eine Sprühflasche zusammen mit Wasser
geben und das Tier vor dem Bürsten und Striegeln leicht einsprühen.
Bitte grosse Vorsicht mit den Augen. Teebaumöl brennt in den augen.
Das Fell wird kräftig und glänzend und es beugt gleichzeitig Erkrankungen vor.
Bei Hufentzündungen träufeln Sie ca. 20 -25 Tropfen reines Teebaumöl auf die wunde Hufstelle.
Bei Ungezieferplage bei Hunden können Sie einige Tropfen Teebaumöl in
das Tiershampoo beimischen.
Lassen Sie es etwas einwirken und waschen
Sie es dann gründlich aus. So können Sie ihr Tier auch vor Zeckenbefall
schützen.
Desinfizieren können Sie einen Pferdestall oder eine Hundehütte ebenfalls mit Teebaumöl. Geben Sie dazu 20 Tropfen Öl in einen Liter Wasser.
Stimmt es, dass Teebaumöl giftig für Katzen ist?
Generell muss man immer mit kleinen Mengen austesten, ob Ihr Haustier Teebaumöl verträgt.
Der Gehalt an Terpenen und Phenolen im Teebaumöl ist toxisch für
Katzen.
Katzen können durch die fehlende Fähigkeit zur Glucuronidierung
(Verstoffwechselung) diese Verbindungen nur sehr langsam ausscheiden,
sie sammeln sich im Körper der Katze an, es kommt zur Vergiftung.
Selbst bei äusserlicher Anwendung wie zur Flohbekämpfung besteht die
Gefahr, dass die Katzen toxische Mengen aufnehmen und erkranken.
Selbst wenn es im Einzelfall nicht zu sichtbaren
Vergiftungserscheinungen kommt, können Langzeitfolgen insbesondere nach
wiederholter Anwendung nicht ausgeschlossen werden