Teebaumöl - Heilmittel zahlreicher Beschwerden
30.März 2008 | Thema: Teebaumoel
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Teebaumoel
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Teebaumöl wird mithilfe von Wasserdampfdestillation aus den Blättern
und Zweigen des Australischen Teebaums (Melaleuca alternifolia)
gewonnen. Insgesamt gibt es 125 verschiedene Arten, wovon jedoch alle
zu den Myrtengewächsen gehören.
Schon bei den Aborigines wurde Teebaumöl als Heilmittel bei Krankheiten
eingesetzt. Sie zerdrückten die Blätter oder erhitzten sie, um
freiwerdende Öldämpfe zu inhalieren.
Auch
heutzutage gilt Teebaumöl noch als eine Art Allroundmedizin.
Hauptwirkstoff ist der sekundäre Pflanzeninhaltsstoff Terpinen-4-ol,
der dem Teebaumöl einen frisch würzigen, Mentholgeruch verleiht.
Was ist die wichtigste Eigenschaft des Teebaumöls?
Die
wichtigste Eigenschaft des Öls ist seine sich leicht in Fett lösende
Substanz, die eine antibakterielle und fungizide Wirkung aufweist.
Der
Stoff hemmt oder reduziert die Vermehrungsfähigkeit schädlicher
Mikroorganismen, wirkt gegen unreine Haut, bei Entzündungen des Mund-
und Rachenraumes oder bei Erkältungen.
Abhängig von den
klimatischen Einflüsse und der jeweiligen Teebaum-Plantage,
unterscheidet sich die Zusammensetzung des gewonnen Öls, das nicht als
Arzneimittel zugelassen ist.
Zwar hat das
Teebaumöl
von allen ätherischen Ölen die wenigsten Nebenwirkungen, es reizt
jedoch die Schleimhäute und Augen, weshalb es nicht pur eingeatmet oder
in unmittelbarer Nähe der Augen angewendet werden darf.
Doch
nicht nur Krankheiten können von dem milden Öl bekämpft werden, auch
hilft es gegen Lustlosigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit sowie
gegen einen unruhigen Magen bei Stress und Angstzuständen.
Wer
eine Behandlung mit Teebaumöl plant, sollte sichergehen, dass er
tatsächlich reines Teebaumöl kauft.
Zwar ist dies nicht billig, erzielt
jedoch, im Gegensatz zu den oftmals gestreckten Ölen aus Großmärkten,
die gewünschte Wirkung.
Teebaumöl muss vorsichtig angewendet werden, denn in seiner unverdünnten Lösung, ist es aggressiv. Für Anwendungen konsultieren Sie einen Fachmann.