23.Oktober 2008 | Thema: Geschenke | Vorheriger Geschenke-Beitrag: « Das Kindergeschenk | Nächster Geschenke-Beitrag: Ups – Geschenk vergessen? »
Geschenke, das gehört zu Weihnachten wie der Weihnachtsbaum, die Adventszeit, Kerzen und Engel. Viele Menschen stöhnen in der Vorweihnachtszeit über den weihnachtlichen Konsumrausch. Die Hetze von einem Kaufhaus zum anderen auf der Jagd nach Weihnachtsgeschenken oder die Suche im Internet nach dem passenden Geschenk bestimmt diese Zeit.
Doch haben Geschenke eigentlich Platz am Weihnachtsfest?
Weihnachten gilt als Fest der Liebe, des Friedens. Es ist ein familiäres Fest. Was haben da Geschenke eigentlich zu suchen?
Wer meint, dass der Geschenkrausch eine neuzeitliche Erfindung ist, der täuscht sich. Sicher wurde einst anders geschenkt. Doch Geschenke gehören in die Weihnachtszeit.
Die christlichen Kirchen verbinden die Tradition des Schenkens an Weihnachten mit der Geburt Jesu Christi. Zur Krippe kamen die heiligen drei Könige und auch Hirten brachten dem Sohn Gottes Geschenke.
So setzten die ersten Christen dies fort. Alljährlich zur Feier der Geburt Jesu gab es ein Geschenk.
Auch bei heidnischen Völkern war die Zeit um Weihnachten eine besondere Zeit. Weihnachten fällt in die Tage der Wintersonnenwende.
Bei den nordeuropäischen Völkern war dies der Zeitpunkt, an denen die Tage wieder länger wurden. Die Hälfte der kalten und dunklen Jahreszeit war überstanden.
Ein Grund zum Feiern und einer Opfergabe für die Götter. Daraus könnte sich auch das heutige Ritual des Schenkens an Weihnachten erhalten haben.
Der Jahreswechsel nahe dem heutigen Weihnachtsfest war im alten Rom dem Gott Saturn geweiht. Auch dort wurde zu dieser Zeit gefeiert.
Traditionell erhielten an diesem Fest Angestellte und Beamte des römischen Reiches, Untergebene wie Arbeiter oder Sklaven ein Geschenk.
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