Was ist Diabetes mellitus?
14.Juli 2009 | Thema: Diabetes-Sport
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Diabetes-Sport
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Im Volksmund wird Diabetes mellitus meist nur als Diabetes oder
Zuckerkrankheit bezeichnet. Erschreckend ist, dass diese Krankheit auch
bei jungen Menschen am Zunehmen ist. Was sind die Ursachen und was sind
die Behandlungsmöglichkeiten?
Diabetes mellitus wird oft als so genannte Zivilisationskrankheit
bezeichnet. Sie gilt als Folgeerkrankung von Übergewicht und
Adipositas.
Dabei war die Zuckerkrankheit schon im Mittelalter bekannt.
Ihren Namen hat die Zuckerkrankheit anhand der damaligen Diagnoseart erhalten.
Ist
im Körper ein Zuviel an Zucker wird dieser über die Nieren
ausgeschieden. Schmeckte der Urin süss, diagnostizieren die Ärzte
Diabetes mellitus, was honigsüsser Durchfluss bedeutet.
Der erhöhte Zucker im Urin ist heute nur ein Symptom.
Der
hohe Zuckerwert im Blut wird durch eine Störung in der
Bauchspeicheldrüse verursacht, die zu wenig oder gar kein Insulin
produziert.
Das Insulin wiederum ist jedoch für die Regulierung des Blutzuckers notwendig.
Diabetes
mellitus wird in Typ 1 Diabetes und Typ 2 Diabetes eingeteilt. Die
Unterscheidung ist abhängig vom Alter, wann der Diabetes auftritt und
auch vom Grad der Erkrankung der Bauchspeicheldrüse.
Was sind die Ursachen für Diabetes mellitus?Ein
wichtiger Faktor ist die genetische Veranlagung. Liegt bei einem
Elternteil ein Diabetes, Typ 2 vor, dann haben die Nachkommen ein
erhöhtes Risiko.
Noch sind die Ursachen vor allem bei
Diabetes, Typ 1, nicht eindeutig geklärt, was genau zu einer Zerstörung
der Insulin bildenden Zellen führt. Diskutiert werden Unfälle wie auch
Autoimmunerkrankungen.
Durch die Zunahme des Diabetes in
jüngster Zeit kann auch eine ungesunde Lebensweise nicht ausgeschlossen
werden, was wiederum als Risikofaktor dem Diabetes, Typ 2 zuzuordnen
wäre.
Bei 80 % der der diagnostizierten, jüngsten
Diabetiker-Erkrankungen handelt es sich um übergewichtige Personen, die
in der Vergangenheit schon einmal unter einen erhöhten Blutzucker
litten, und/oder unter einen erhöhten Blutdruck leiden.
Auch Rauchen gilt als Risikofaktor für die Zuckerkrankheit.
Wie äussert sich die Zuckerkrankheit?Ungewohnter
und quälender Durst, verbunden mit häufigem Wasserlassen, besonders
nachts sind Alarmsymptome für Diabetes Typ 1. Zusätzlich ist der
Betroffene ungewöhnlich müde, erschöpft und verliert Gewicht.
Die
Symptome resultieren aus der Ausscheidung des hohen Zuckers, der auch
einen hohen Flüssigkeitsverlust verursacht und zu entsprechenden
Symptomen führt.
Beim Diabetes Typ 2 sind die Symptome meist
nicht so ausgeprägt. Dafür zeigen sich dort Symptome, die ebenfalls
bereits als Folge und Langzeitfolgen des Diabetes bezeichnet werden.
Dabei handelt es sich um Pilzinfektionen in der Genitalgegend, um Zahnfleischbluten, Sehstörungen und Juckreiz.
Hohe Zuckerwerte können zu Bewusstseinstrübungen und bis zur Bewusstlosigkeit führen.
Durch
den hohen Blutzucker lagert sich Zucker in den Gefässen ab, was zu den
verschiedensten Langzeitfolgen führen kann. Betroffen sind besonders
die Augen, Nieren, Herz, Gehirn, Nerven und die unteren Extremitäten.
Wie wird Diabetes mellitus behandelt?Diabetes
ist nicht heilbar. Es gilt vor allen die schweren Langzeitfolgen
einzudämmen, indem der Blutzucker auf einem normalen Niveau und
konstant gehalten wird.
Abhängig vom Diabetestyp muss mit Insulin und Tabletten behandelt werden.
Trotz
Tabletten und Insulingabe muss immer eine Anpassung der
Ernährungsgewohnheiten folgen sowie der Betroffene zu mehr Bewegung
angehalten werden.