Welche Blumen für welchen Anlass?

17.Februar 2008 | Thema: Geschenke | Vorheriger Geschenke-Beitrag: « Ein Solarmodul als Geschenk | Nächster Geschenke-Beitrag: Warum wir Blumen schenken und wie gut es ist, Blumen zu bekommen »

blume schenkenBlumen zu schenken ist eine liebenswerte Tradition. Da kann man nichts falsch machen, denken viele, denn über Blumen freut sich doch jeder.


Auch wenn Blumen als beliebtes Geschenk gelten, sollte man einige Regeln beherzigen. Wir sollten nicht vergessen, dass Blumen als Teil unserer Kultur auch eine bestimmte Symbolik und Mitteilung enthalten.

Kennen Sie das Blumen-ABC?


Im Blumen-ABC wird jeder Blume eine spezielle Symbolik zugeordnet. Die bekannteste ist die rote Rose, die für die wahre Liebe steht. Andere Blumen haben eine andere Symbolik, mit der man unter Umständen auch in ein Fettnäpfchen treten kann.

Wer also einen Blumenstrauss als Geschenk wählt, der sollte am Besten einen Strauss aus unterschiedlichen Blumen wählen, damit keine Missverständnisse entstehen und sich dabei auf seine Intuition verlassen.

Kennen Sie die beschenkte Person?

Es macht einen grossen Unterschied, ob wir eine vertraute Person beschenken, oder ein paar Blumen  einer wenig bekannten Person mitbringen.

Bei einer vertrauten Person, vor allem, wenn wir noch ihre Lieblingsblumen kennen, lässt sich ein hübsches Blumenarrangement gestalten. Gleichzeitig wissen wir, ob die betreffende Person mit der Blumen- und Farbensymbolik vertraut ist. So könnte man das Blumengeschenk sogar codieren oder einen Kaktus schenken, weil man weiss, er gefällt.

Bei einer fremden Person sollte man, wie bereits erwähnt, einen bunten Blumenstrauss wählen. Blumen der entsprechenden Jahreszeit finden immer Anklang.

Besondere Vorsicht ist geboten bei der Farbe weiss. Auch wenn sie heute vielfach bei festlichen Anlässen verwendet wird.

Die Farbe weiss hat die Symbolik von Anfang und Ende, so dass eine weisse Blume missverständlich sein könnte, weil sie auch für den Tod steht. Weiße Lilien, Callas, Hortensien, Astern und Chrysanthemen gelten heute noch bei vielen als Friedhofsblumen.

Kennen Sie den Geschmack der beschenkenden Person?

Ideal, wenn Sie die Person und ihren Geschmack kennen. Auch wenn es nicht ihren Geschmack trifft, kreieren Sie das blumige Geschenk nach dem Gusto des Empfängers, dem es ja auch Freude bereiten soll.

Bei weniger bekannten Geschmäckern ist ein neutraler Blumenstrauss ideal. Floristen beraten gut und gern.

Gerade oder ungerade Zahl – ist das noch aktuell?

Auf  eine ungerade Blumenanzahl im Blumenbouquet muss heute nicht mehr geachtet werden. Für die älteren Blumenbindetechniken waren ungerade Zahlen einfacher zu handhaben, mehr nicht. Auf die Zahl 13 sollten sie allerdings achten, denn man weiss ja nie, was der Empfänger von dieser Zahl hält.

Wie gross oder wie klein darf ein Sträusschen sein?

Die Seltenheit und die Einzigartigkeit des Anlasses bestimmen die Grösse des Strausses. Ein Blumengebinde für ein Jubiläum darf also grösser ausfallen, als ein Blumenstrauss für die Einladung zum Essen.

Drei Regeln damit Blumen auch Freude bereiten

Ein bunter Blumenstrauss bietet die Chance nicht total am Geschmack des Betreffenden vorbeizuschenken.
 Halten Sie die Farben dezenter als zu knallig. Auch einfarbige Sträusse, vor allem in rot und weiss sowie in sehr kräftigen Farben, sollten vermieden werden.
Spezielle Blumengeschenke wie Bonsai, Trockengestecke, Kakteen oder auch Topfpflanzen sollten nicht geschenkt werden, ohne den Geschmack des Empfängers zu kennen.