Zähne und Mund mit Teebaumöl pflegen
05.April 2009 | Thema: Teebaumoel
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Teebaumoel
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Die Zahngesundheit auf natürlicher Weise steigern, ein ganzheitlicher
Aspekt von Heilkräutern für gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch.
Neue Studien sowie jahrhundertelange Verwendung haben nachgewiesen,
dass eine breite Vielfalt an Kräutern, ätherischer Öle und anderen
natürlichen Wirkstoffen die Mundhygiene verbessern und zahlreiche Zahn-
und Zahnfleischbeschwerden vorbeugen.
Die Zahnmediziner haben nachgewiesen, dass die Ernährungsweise der mit
Abstand wichtigste Einflussfaktor des Wohlbefindens von Zahn und
Zahnfleisch ist.
Weil die im Mund lebenden Bakterien mit Hilfe
des Zuckers gedeihen, sollten Sie vorzugsweise einfache Zuckerstoffe in
Ihrer Ernährungsweise mindern oder ganz beseitigen und den Verzehr von
frischen Nahrungsmittel ohne Chemikalien, Zusätzen und
Konservierungsstoffen steigern.
Der Verzehr von
Vollkorngetreide und ballaststoffreichen Nahrungsmitteln, wie rohe
Karotten und das gründliche Durchkauen können Ihr Zahnfleisch stärken.
Auch Nahrungsergänzungsmittel können die Mundhygiene verbessern.
Antioxidationsmittel,
darunter die Vitamine C und E, Zink, Selen und Betakarotin verbessern
die Mundhygiene, während die Folsäure Zahnbelag, Entzündungen und
Zahnfleischblutungen lindert.
Die tägliche Aufnahme des
Koenzyms Q10 bekämpft den Zahnfleischschwund. Auch zusätzliche Vitamine
und Mineralstoffe sind wichtig.
Denn wenn der Körper das für den
Körper notwendige Kalzium aus dem Kieferknochen abbaut, dann ist das
nur das erste aus einer Reihe von Mangelzuständen, die zum Zahnausfall
führen können.
Auch die tägliche Nahrungsaufnahme sichert den
Gesundheitszustand von Zähnen und Zahnfleisch, das diese so mit einem
hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt
werden.
Zusätzlich zur Ernährungsweise ist auch eine
gründliche Mundhygiene für den guten Gesundheitszustand von Zähnen und
Zahnfleisch wichtig.
Woher kommen Zahfleischerkrankungen?Da
Zahnfleischerkrankungen und Zahnfäule grösstenteils von den
überschüssigen, zwischen den Zähnen und Zahnfleisch befindlichen
Bakterien, die wiederum Zahnstein und Zahnbelag bilden, abstammen, ist
das Hauptziel der der Mundhygiene diese Bakterien aus dem Mund zu
entfernen.
Zahnmediziner empfehlen, mindestens zweimal pro Tag die Zähne zu putzen und mindestens einmal am Tag Zahnseide zu verwenden.
Und
weil sich Bakterien auch auf der Zunge ansammeln könne, kann man durch
das Putzen der Zunge mit einer Zahnbürste, einem handelsüblichen
Zungenschaber zweimal mehr Bakterien, als durch einfaches Zähneputzen,
aus der Mundhöhle beseitigen.
Es ist ebenso ratsam das
Zahnfleisch, aber auch die Innenseite der Backen zu putzen. Mit der
Zeit, können Bakterien Ihre Zahnbürste einnehmen und Ihre Mundhöhle bei
jedem Zähneputzen wieder eintreten, deshalb empfehlen Zahnmediziner
zweimal pro Monat zu wechseln.
Sie können ebenfalls einen
Zahnbürstensterilisator kaufen oder Ihre Zahnbürste zwischen den
Verwendungen in antibakterieller Mundspülung tränken.
Es wurde festgestellt, dass drehbare elektrische Zahnbürsten sichtbar mehr Zahnbelag, als herkömmliche Zahnbürsten entfernen.
Zahnfleischstimulatoren
mit Gummienden sind ein weiteres Hilfsmittel zur Mundhygiene, regen
dabei das Zahnfleisch an und massieren es, um die Gewebe sauber zu
halten.
Zähneputzen und Zahnseide allein können oftmals nicht genügend Bakterien aus den tiefer liegenden Zahnfleischtaschen entfernen.
Deshalb
empfehlen Zahnpflegeanbieter Mundduschvorrichtungen und
"Interdentalbürsten", das sind sehr kleine Bürsten, die den
Flaschenbürsten oder den Rohrreinigern ähnlich sind.
Diese
Vorrichtungen können schwer zugängliche Stellen zwischen den Zähnen, um
die Zahnspangen und in den durch Zahnfleischwund entstandenen
Innenräumen reinigen.
Wie kann man natürliche Methoden anwenden?Falls
Sie den Gesundheitszustand von Zähnen und Zahnfleisch auf natürlicher
Weise erhalten möchten können Sie Zahnstocher, Zahncremes, Tees und
Mundspülungen in Ihre tägliche Mundhygiene mit einbauen.
Viele
dieser Anwendungen lassen sich einfach Zuhause herstellen und
Reformhausgeschäfte bieten ihre eigenen Anwendungen, die Heilkräuter
enthalten.
Muss man die Kräuter und Öle vorsichtig anwenden?Es
ist wichtig, bei der Mundpflege mit Kräutern vorsichtig vorzugehen.
Manche Heilkräuter können bei zu langzeitiger Verwendung oder in allzu
großen Mengen giftig sein.
Darüber hinaus sind die in manchen Heilkräutern enthaltenen Wirkstoffe bei gewissen gesundheitlichen Problemen schädlich.
Es
ist deshalb empfehlenswert bei Schwangerschaft, der Behandlung eines
Kindes, bei besonderen gesundheitlichen Beschwerden oder der Einnahme
von rezeptpflichtigen Arzneimitteln, die Heilkräuter vor ihrer Einnahme
untersuchen zu lassen und bei Fragen oder im Zweifelsfall einen
qualifizierten Zahnmediziner aufzusuchen.
Die meisten
Heilkräuter und natürlichen Wirkstoffe können den Gesundheitszustand
von Zähnen und Zahnfleisch durch Festigung des Zahnfleischgewebes,
durch die Durchblutungsförderung und durch Entfernung von Zahnbelag
und Fremdkörpern aus der Mundhöhle fördern.
Welche Heilkräuter und Öle sind geeignet?Um
nur einige dieser natürlichen Wirkstoffe zu nennen, dazu gehören Harze,
wie beispielsweise Myrrhe und das antivirale Bienenprodukt Propolis,
welche die Neubildung des Mundgewebes anregt.
Weiter gehört dazu
die Usnea, eine Flechte die stärker als Penizillin gegen Streptokokken
und Staphylokokken kämpft, Kanadisches Blutkraut sowie der Wegerich,
ein weit verbreitetes Heilkraut, das Mundabszesse und Entzündungen
hemmt.
Kräuter mit hohem Tanningehalt, wie Krameria und
Gallapfel tragen ebenso zum Gesundheitszustand der Zähne und des
Zahnfleisches bei.
Der Hagedornextrakt kann bei langzeitiger Anwendung, das Zahnfleischgewebe straffen.
Der Echinaceaextrakt, ein antimikrobieller Immunsystemverstärker, bekämpft die Mundbakterien.
Auch der Aloe Vera- Extrakt lindert und stärkt das Mundgewebe.
Die
Lakritzwurzel ist entzündungshemmend und keimabtötend, hat einen
angenehmen Geschmack und wird deshalb Zahnpasten und Mundspülungen
hinzugefügt.
Die in mehreren Heilkräutern enthaltenen
ätherischen Öle sind auf natürlicher Weise antibakteriell, antiviral
und Pilzabtöten und steigern die Blutzufuhr zum Zahnfleisch.
Zu
den zahnpflegenden ätherischen Öle gehören Teebaumöl, Pfefferminze,
grüne Minze, Eukalyptus, Orange, Gewürznelke, Zimt, Ingwer, Salbei,
Rosmarin, Thymian, Anis und Fenchel, um nur einige davon zu erwähnen.
Viele
Volksgruppen mit traditioneller Lebensweise stellen natürliche,
wegwerfbare Zahnbürsten und Zahnfleischanreger aus den Zweigen und den
Wurzeln der Heilpflanzen her.
Lorbeere, Tanne, Wacholderbeere,
Eukalyptus, Eiche, Wiede und Niembaumzweige wurden hierzu angewandt,
genauso wie die Eibisch-, Meerrettich-, Alfalfa- und die
Lakritzwurzeln.
Reformhäuser bieten oftmals ein ungefähr gleichwertiges Produkt, nämlich in ätherischen Ölen getränkte Zahnstocher.
Sie
können sogar Ihre eigenen solchen Vorrichtungen herstellen, indem Sie
ungefärbte Holzzahnstocher in einem Glasgefäß eingeben und sie mit
einem zahnpflegenden ätherischen Öl bedecken. Über Nacht im Öl
einweichen lassen und dann anschließend an der Luft trocknen.
Um
eine einfache hausgemachte Zahnpasta vorzubereiten, mischen Sie eine
geringe Menge Speisesoda mit genügend Wasserstoffperoxid um eine Paste
zu bilden.
Diese Paste tragen Sie sowohl entlang der inneren
Zahnfleischlinie auf. Dann massieren Sie die Paste mit drehenden
Bewegungen während einiger Sekunden ein.
Dieser Ablauf wird
zweimal pro Woche wiederholt. Viele Zahn- und Zahnfleischprobleme
entstehen dann, wenn der pH- Wert der Mundhöhle zu säurehaltig ist, mit
Speisesoda kann der Mund alkalisiert werden.
Wie stellt man Mundspülungen her?Sie
können auch kleine Mengen von Zinksulfat, Folsäure (diese können mit
einer Kaffeemühle oder mit einem Mörser zu einem feinen Pulver
zerkleinert werden), flüssiges Vitamin E, ein bis zwei Tropfen
Teebaumöl oder ätherisches Pfefferminzöl, oder Hagedorn-, Echinacea-
oder Aloe Vera- Extrakte hinzufügen.
Sie können solange experimentieren, bis Sie die Mischung ausfindig machen, die Ihnen am meisten zusagt.
Weitere
wirksame Zutaten des Zahnpuders sind Alaun, Salz, schwarze Aubergine,
Myrrheharz, Gelbwurz sowie die Baumrinde der Weißeiche oder des
Gelbholzes.
Bei besonders schwerwiegenden
Zahnfleischkrankheiten, kann das Zahnpuder in einer Mullbinde verpackt
und in den Mundwinkeln über Nacht eingeführt werden, um die
Zahnfleischbeschwerden binnen weniger Monate zu heilen.
Kräutertees oder –Extrakte können, für zusätzliche Mundpflege, das Wasser in Ihrer Munddusche oder Ihrer Mundspülung ersetzen.
Ebenso
können Sie hausgemachte Mundspülungen durch das Einweichen getrockneter
Heilkräuter in Wodka oder Apfelweinessig herstellen.
Die
Kräuter, die zur Herstellung von Mundspülungen optimal geeignet sind,
umfassen: Gewürznelken, Koriander, Dill, Salbei, Pfefferminze, grüne
Minze, Eukalyptus, Zimt, Rosmarin, Fenchel, Salbei, Basilikum,
Kardamom, Petersilie, Ingwer, Brombeerblätter, Calendula- oder
Kamillenblüten, Echinacea- oder Eibischwurzel, Minze, Himbeerblätter,
Thymian und Scharfgarbe, um nur einige zu erwähnen.
Wie aus
dieser Übersicht hervorgeht, können Sie den Gesundheitszustand von
Zähnen und Zahnfleisch auf natürlicher Weise, unter Verwendung von
Heilkräutern, in Verbindung mit den richtigen Nahrungsmitteln und
Essgewohnheiten, steigern.
Wie beim Teebaumöl, so muss man die
Dosierung immer ganz fein wählen und einen Zahnarzt oder
Naturheilpraktiker zu Rate ziehen. Wenn ätherisch Öle zu strak dosiert
werden, können Verbrennungen entstehen!