Abnehmen mit dem Glykämischen Index

Wir sind ständig auf der Suche nach der richtigen Diät. Vor allen in Amerika sind Diäten rund um das Thema Kohlehydrate stark in der Mode. Dabei spielt der Glykämische Index eine wichtige Rolle Was aber ist der Glykämische Index?

Abnehmen mit dem Glykämischen Index wird von Befürwortern oft als wahre Wunderwaffe gegen überflüssige Pfunde propagiert.

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Dabei soll man Gewicht verlieren und gleichzeitig viel über den eigenen Körper sowie seiner Gesundheit lernen, incl. der Reduzierung des Risikos des Metabolischen Syndroms, Diabetes Typ 2 sowie bestimmte Herzkrankheiten.

Risikofaktoren all dieser Krankheiten ist u. a. Übergewicht. Durch ein gesundes Abnehmen mit dem Glykämischen Index
können diese vermieden werden.

Bei den Diäten wie der Glyx-Diät, deren Grundlage der Glyx ist, wie der Glykämische Index auch bezeichnet wird, geht es darum Lebensmittel, die eine hohe Insulingabe des Körpers bewirken zu vermeiden.

Für eine Diät mit dem GI bedeutet dass, dass die Nahrungsmittel entsprechend dem GI eingestuft werden.

Ist der Glykämische Ansatz ein revolutionärer Ansatz?

Der GI verrät uns die Blutzucker steigende Wirkung eines Lebensmittels. Die Kohlenhydrate im Nahrungsmittel bewirken die Erhöhung des Blutzuckerspiegels.

Als Referenzwert dient die Blutzucker steigernde Wirkung von Traubenzucker. Dabei isst eine Testperson soviel Traubenzucker, bis sie 50g bzw. 100 g Kohlenhydrate aus Traubenzucker aufgenommen hat.

Verschiedentlich soll auch Weissbrot verwendet werden.

Alle kohlenhydrathaltigen Lebensmittel führen zu einem Blutzuckeranstieg.

Abhängig von der Menge der Kohlenhydrate, der Zubereitung der Nahrung sowie vieler anderer Faktoren steigt der Blutzuckerspiegel entsprechend
schnell, hoch, langsam oder dauerhaft.

Allerdings sagt der GI nicht, ob er durch einen schnellen und hohen Anstieg oder durch einen langsamen aber dauerhafteren Anstieg verursacht wurde.

Der Glyx weist nur auf einen hohen, mittleren oder niedrigen GI eines Lebensmittels hin.

Was ist ein hoher Glyx?

Der Glykämische Index wird in 1 – 100 unterteilt. Ein GI zwischen 70 und 100 gilt als hoch und schlecht.

Ein mittlerer Index bewegt sich zwischen 56 und 69, ein niedriger Gi und damit ein guter gilt mit weniger als 55.

Bei
der Glyx-Diäten und allen anderen, die den Glykämischen Index berücksichtigen geht man davon aus, dass es gesünder für den Körper ist, wenn Nahrungsmittel mit einem nidrigen Index zu sich genommen
werden.

Dadurch wird langsamer oder weniger Insulin frei gesetzt.

Es hat eine gesündere Wirkung auf den Körper.

Gleichzeitig erhöht sich der Blutzuckerspiegel langsam und baut sich i. d. Regel auch langsamer wieder ab. Das hat zur Folge, dass man lange ein
gesättigtes Gefühl im Bauch hat, also keinen Hunger.

Dadurch ist man zufrieden, verfällt nicht den kleinen Zwischenmahlzeiten und gefährlichen Snacks und nimmt problemlos ab.

Der Blutzucker

Bei der Glyx-Diät geht man davon aus, dass es am gesündesten und für die Gewichtsreduzierung von Vorteil ist, wenn der Blutzuckerspiegel weitgehend konstant bleibt.

Blutzuckerspitzen, sowie ein schneller Fall des Blutzuckerspiegels sollen vermieden werden.

Nahrungsmittel, die einen schnellen Blutzuckeranstieg verursachen, werden heute u. a.
auch mit Diabetes Typ 2 in Verbindung gebracht.

Nach einem schnellen Anstieg des Blutzuckers, der eine Insulingabe des Körpers einleitet. Sinkt der Blutzuckerspiegel.

Körperlich ist das durch eine allgemeine Müdigkeit zu spüren oder auch durch Hunger.

Der „Zucker-Crash“ tritt meist ein bis zwei Stunden nach dem Mittagessen z. B. ein.

Das Spiel oder der Teufelskreislauf für viele beginnt von Neuem, wenn etwas gegessen wird, dass einen schnellen Blutzuckeranstieg provoziert.

Für das erste zwar befriedigt, fällt der Blutzuckerspiegel jedoch bald wieder ab und das Spiel beginnt wieder.

Gute und schlechte Kohlehydrate

In Verbindung mit dem GI unterscheidet man zwischen guten und bösen
Kohlenhydraten.  Lebensmittel mit bösen Kohlenhydraten werden so bezeichnet, wenn der Blutzucker schnell und hoch ansteigt.

Denn dadurch wird vom Körper viel Insulin ausgeschüttet, um den hohen Blutzuckerwert auszugleichen.

Dadurch wird der Blutzuckerspiegel schnell abgebaut. Wird zuviel abgebaut, bekommt man Hunger.

Bei den so genannten guten Kohlenhydraten steigt der Blutzucker langsamer und bleibt konstanter.