Alles Aronia oder was?

Aronia oder Apfelbeere? Was hat es mit dem beerenartigen Obst auf sich?

Für die Aronia gibt es viele Bezeichnungen. Botanisch gibt es zwei bedeutende Spezies, die Aronia melanocarpa und die Aronia arbutifolia.

Doch die Aronia ist auch als Apfelbeere, schwarze Apfelbeere, schwarze Edel- bzw. Schwarze Eberesche bekannt.

Vielleicht wäre die Aronia bei einer einheitlichen Bezeichnung wesentlich bekannter, denn noch kennen sie nur wenige.

Die Aronia zählt zum Kernobst und wächst auf winterharten Bäumen. Auf Plantage wird sie jedoch als Halbstrauch gezüchtet.

Sie stammt ursprünglich aus Nordamerika.

Seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts wird die Aronia auch in Osteuropa angebaut, seit Mitte der 70er in Deutschland.

Warum heisst die Aronia auch Apfelbeere?

Im Anschnitt ähnelt die Aronia einem kleinen Apfel, woher vermutlich diese Bezeichnung rührt, obgleich ihr Fruchtfleisch tief bordeauxrot ist.

Aronia die Insiderpflanze

Obgleich die Aronia wertvolle Inhaltsstoffe hat, ist sie noch nicht sehr bekannt. Gärtnern und Hobbygärtnern ist sie häufiger ein Begriff.

Sie schmecken süss-säuerlich mit einer herben Note, die eine zusammenziehende Wirkung hat.

Im Rohzustand ähnelt das Aroma rohen Heidelbeeren, so dass aus ihr in erster Linie Marmelade und Säfte hergestellt werden.

Zum Rohessen eignet sich die Frucht weniger.

Welche Wirkstoffe besitzt die Aronia?

Die Aronia besteht aus Zucker, Anthocyanen, Amygdalinen und Gerbstoffen, wie auch Vitamin C und anderen Vitaminen.

Aufgrund ihres hohen Gehaltes an Anthocyanidinen, starken Antioxidantien, ist die Aronia derzeit in den engeren Fokus geraten, denn die Anthocyanidinen könnten auch krebsvorbeugend wirken.

Ist die Aronia ein neues Krebsmittel?

Aufgrund ihres hohen Gehaltes an Anthocyanidinen ist die Aronia sehr vielversprechend für die Vorbeugung verschiedener Krebsarten.

Genauere Studien stehen jedoch derzeit noch aus.

Mit grosser Sicherheit handelt es sich um eine wertvolle Nahrungsergänzung.