Atmung und Klang – vom Trällern bis zum Mantrasingen

Kann Singen auch heilen? Singen tut gut! Das ist nicht nur eine alte Weissheit, die auch im Alten Testament bereits erwähnt wurde. Immer wieder bestätigen moderne Forschungen die positiven Wirkungen des Singens.Warum ist Singen gesund?

Wer öfter einmal ein Liedchen trällert oder Chormitglied ist, der kennt die befreiende Wirkung des Singens. Singen hebt die Stimmung.

Es entrückt uns zeitweise von Alltagsosrgen und stärkt dennoch für den Alltag, selbst in schwierigen Lebenssituationen wie Studien zeigen.

Neben dem seelischen Wohlbefinden bessert Singen auch das körperliche Wohlbefinden?

Wie verbessert Singen das körperliche Wohlbefinden?

Voraussetzung ist die richtige Atemtechnik beim Singen. Bauchatmung heisst das Zauberwort. Dann kann sich die Lunge mit Sauerstoff füllen der wiederum dem ganzen Körper vitalisiert.

Die Rückenmuskulatur, das Herz-Kreislaufsystem wie auch das Immunsystem werden gestärkt.

Auch die richtige Atmung fördert die Gesundheit, da mehr Sauerstoff in den Körper gelangt, mehr Kohlendioxyd abgegeben und gleichzeitig die Bauchorgane natürlich massiert werden.

Zudem kann durch die richtige Atmung Stress und Ängste abgebaut werden.

Singen in anderen Kulturen

Auch wer nichts über die positiven Wirkungen des Singens anhand von Studien weiss, spürt doch das Singen gut tut.

So ist das Singen auch in allen Kulturen, wenn auch mit unterschiedlichen Bedeutungen seit jeher anzutreffen.

In fast allen spirituellen Traditionen hat das Singen von religiösen Liedern einen hohen Stellenwert. In manchen Kulturen weiss man um die heilende Wirkung des Klangs und der eigenen Stimme.

Das Singen von Mantras ist hierbei eine Form, die auch im Westen immer bekannter wird.

Was ist Mantrasingen?

Als Mantras werden Sätze, Formeln oder Wörter, meistens in Sanskrit bezeichnet, deren Singen sich auf das feinsstoffliche System eines Menschen heilend auswirken können. Neben dem gesundheitlichen Nutzen soll das Singen von Mantras auch das Bewusstsein erweitern.