Ausgewogene Ernährung zur Stärkung des Immunsystems

Nahrung ist nicht nur lebenswichtig, es hat auch Einfluss auf unser Wohlbefinden und das Abwehrsystem unseres Körpers.
Die Energie, die durch Lebensmittel aufgenommen wird, trägt einen großen Teil zur Stärkung des Immunsystems bei, weshalb unterernährte Menschen einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind, als Menschen, die sich normal ernähren.

Auch Diäten sind in diesem Zusammenhang nicht sinnvoll, da sie, sofern sie weniger als 1200 kcal pro Tag vorsehen, das Immunsystem schwächen. Gleichermaßen ist bei Übergewicht und fettiger Ernährung eine Abnahme der Immunfunktion zu verzeichnen.

Was bewirkt zu viel Fett?

Übermäßig viel Fett unterdrückt die Immunantwort und steigert somit das Infektionsrisiko, weshalb ein gesundes Maß erstrebenswert ist.

Die Reduzierung des Fettgehalts steigert die körpereigene Abwehr und vermindert somit gleichzeitig die Häufigkeit von Atemwegserkrankungen.

Auch die Stärkung der Immunzellen ist ein positiver Nebeneffekt der kontrollierten Ernährung, da diese unter anderem zur Bekämpfung von Tumorzellen wichtig sind. Entscheidend ist nicht nur die Menge an Fett, sondern auch dessen Herkunft.

Nüsse, Soja- oder Leinsamenöl sowie ölhaltiger Fisch gehören zu den wichtigsten Produzenten der Fettsäurevorsorgung.

Doch nicht nur Fette haben Einfluss auf das Immunsystem, auch Milchprodukte wie Joghurt oder Kefir sind unverzichtbar. Obst, Gemüse und Vollkornprodukte sind ebenso natürliche Immunstimulanzien.

Wer sich allerdings hauptsächlich von Fast Food ernährt, muss mit einer Immunschwächung rechnen, da trotz Angebotsvielfalt entscheidende Spurenelemente und Vitamine im Essen fehlen.