Beerenrennen – welche ist die Gesündeste?

Herbst ist auch Beerenzeit. Und damit sind Beeren wie Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Blaubeeren, auch Heidelbeeren, Cranberries oder Açai-Beeren gemeint, auch wenn nicht alle aus botanischer Sicht
tatsächlich Beeren sind.

Nachdem die Erdbeeren den Beerensommer einläuten, schliessen sich viele Beeren bis zum Herbst hin an. Ob süss oder sauer, ein milder oder starker Geschmack, Beeren bereichern unseren Speiseplan.

Das Praktische ist, dass sie roh geknabbert werden können und damit als gesundes Fastfood bezeichnet werden könnten. Ebenso lassen sich herrliche Rezepte mit den Beeren zubereiten, von der Müslizutat angefangen bis hin zu herrlichen Marmeladen.

Wie gesund sind Beeren?

Als Naturprodukt sind Beeren allemal gesund. Es gibt immer wieder Studien über den Gesundheitswert von Beeren. Zuletzt ging es um Blaubeeren und Erdbeeren, die das Herzinfarkt-Risiko senken sollen.

Antioxidantien und Anthocyane in Beeren

Ein Inhaltsstoff von Beeren, der dabei immer wieder hervortritt sind bestimmte Formen von Antioxidantien, die den Körper gegen aggressive und zellschädigende Verbindungen schützen.

Genannt werden auch Anthocyane, bei denen es sich um sekundäre Pflanzenstoffe handelt, die für die Farbe, den Geruch und den Geschmack zuständig sind und damit die Beeren rot bis violett und blau färben, ebenso wie Gemüse, z. B. Auberginen und Rotkohl und auch Hülsenfrüchte. Auch ihnen werden antioxidative Wirkungen zugeschrieben.

Nicht zu vergessen natürlich Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Damit sind Beeren aller Art zweifellos gesund. Wie gesund, ist schwierig festzustellen, da manche Ernährungsstudien auf Beobachtungsstudien passieren und die Ernährungsmuster der Teilnehmer variieren zu stark, um sie miteinander vergleichen zu können.

So kann es vorkommen, dass die Teilnehmer beispielweise Oliven oder Wein zu sich nehmen, die ebenfalls Antioxidantien enthalten und für den gesunden Effekt mitverantwortlich sein könnten.

Nicht alle Beeren in einen Topf stecken

Sicherlich haben einzelne Beerensorten spezielle Wirkungen auf die Gesundheit. Das Wesentliche ist jedoch, dass sie alle gesund sind und für viel Abwechslung auf dem Speiseplan sorgen.

Exotische Beeren sorgen für noch mehr Abwechslung

Wer noch mehr Abwechslung braucht, sollte auch die gesunden, exotischen Beeren, wie die Açai-Beeren ausprobieren. Auch sie enthalten, wie heimische Beeren Antioxidantien, Vitamine und Mineralstoffe sowie einen hohen Anteil an Ballaststoffen.

Da sie nicht lange lagerfähig sind, finden sich Açai-Beeren in der praktischen Pulverform, womit Müslis, Beerenkompott und viele andere Rezepte eine besondere Note erhalten.