Die 5 Gefahren des Zuckerkonsums

Wussten Sie, dass Zucker nicht nur Ihre Zähne schädigt? Als Kinder haben wir gelernt, dass zu viel Zucker unsere Zähne verfaulen lässt. Heute wissen wir, dass die Auswirkungen eines lebenslangen Zuckergenusses beängstigender als ein erhobener Zeigefinger vom Zahnarzt sind. Zucker
kann Karies verursachen, aber von viel grösserer Bedeutung ist, dass durch Zucker im gesamten Körper Entzündungen entstehen können.

Zucker kann zelluläre Entzündungen verursachen, die wie eine fortlaufende Serie von Scherenschnitten wirken und die Zellfunktion beeinträchtigen. Tief im Inneren des Körpers eitern diese mikroskopischen Wunden unterhalb der Schmerzgrenze.

Da viele den Schaden anfangs nicht spüren, wird auch die zuckerhaltige Ernährung, die zu diesen konstanten zellulären Schäden führt, nicht gestopt, bis der Körper massiv Alarm schlägt. Ohne Gegenmassahmen kann eine Entzündung Dutzende von verschiedenen Krankheiten auslösen.

Welche Störungen können bei jahrelangen Zuckerkonsum auftreten?

Herzerkrankungen

Nicht nur Fett sondern auch Zucker kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen.

Ergebnisse einer Studie, die 2010 in der Zeitschrift der American Medical Association veröffentlicht wurden, zeigen, dass Menschen, die hohe Mengen an Zucker konsumierten, weniger HDL (gutes) Cholesterin besitzen, dafür jedoch gefährlich hohe Blutfette, wie Triglyceride und das schlechte LDL-Cholesterin haben.

Krebs

Bereits Otto Warburg schrieb in seinen Arbeiten vor mehr als 70 Jahren, dass die Krebszellen sehr viel Glucose verbrennen.

Das haben nun amerikanische Wissenschaftler erneut durch eine Positronen-Emissions-Tomographie (PET), ein bildgebendes Untersuchungsverfahren sichtbar gemacht.

Nach der Aufnahme einer zuckerhaltigen Lösung wurde anhand des PET gezeigt, wie Krebszellen den meisten Zucker verschlingen.

Die Forscher der University of Utah und der Huntsman Cancer Institute in Salt Lake City unterstützen die Hypothese, dass Krebszellen abhängig von Glukose sind und dass durch die Beschränkung von Zucker ihr  Wachstum gestoppt werden kann.

Diabetes

Diabetes Typ 2, eine Krankheit, die mit vielen Folgeerkrankungen wie Nervenschäden, Blindheit bis hin zu Amputationen einhergehen kann, ist die Krankheit, die am häufigsten mit Zucker in Verbindung gebracht wird.

Noch ist die Ursache von Diabetes nicht eindeutig. Während nicht unbedingt die aufgenommenen Kohlenhydrate und damit auch Zucker eine Rolle spielen, hat die sogenannte glykämische Last, die Menge der Kohlenhydrate und dem glykämischen Index eine Bedeutung.

Ungünstig ist in jedem Fall ein hoher Fruktosegehalt der Nahrung, als Bösewicht gelten Süssgetränke und vermieden werden sollten einfache und schnelle Kohlehydrate mit reichlich Fett!

Wenn auch der Zucker nicht eindeutig als Ursache für Diabetes gilt, zeigt die Krankheit und ihre Folgeerkrankungen anschaulich, was Zucker in unserem Organismus anrichten kann.

Candida

Es gibt harmlose Hefepilze, die den Darm besiedeln. Wann im Darm aus ungefährlichen Hefepilzen schädigende Hefepilze werden, ist noch nicht vollständig geklärt.

Diskutiert werden Antibiotika, Krankheit oder chronischer Stress, die gesunde Bakterien abtöten und die natürliche Darmflora stören.

Hefepilze können durch eine spezielle Anti-Zucker-Diät behandelt werden. Hefepilze lieben Zucker und so kann der Entzug von Zucker jeglicher Art, den Pilzbefall verbessern bis heilen.

Schwäche des Immunsystems

Eine zuckerreiche Ernährung kann im gesamten Organismus einen biochemischen Stress und Entzündungen erzeugen.

Über den Darm, der ein wichtiger Teil unseres Immunsystems ist, wird die körpereigene Abwehr geschwächt. Zuletzt verbraucht Zucker vermehrt Vitamine, vor allem des B-Komplex. Dadurch wird der Körper mit Vitaminen unterversorgt und geschwächt.

Zucker kann unsere körpereigenen Streitkräfte erschöpfen.