Die Lebensmittelliste für den Notvorrat

Soll ein Notvorrat an Lebensmitteln nur im Notfall angelegt werden? Dann dürfte es vielleicht zu spät sein. Kurz vor Feiertagen (Weihnachten, Ostern etc.) möchte man meinen, bricht in der Bevölkerung der allgemeine Notstand aus und es wird eingekauft, als gäbe es bald nichts mehr.

Dabei sieht man selten jemanden mit einer ausgeklügelten Liste die Regale abschreiten, sondern es scheint, dass Lebensmittel in Massen eingekauft werden, die nach den Feiertagen übrig bleiben und irgendwann im Müll landen.

Ein extremer Wintereinbruch, bei dem ganze Ortschaften tagelang von der Versorgung abgeschnitten sind, wäre ein nationaler Notfall.

Andere Naturkatastrophen, wie Überschwemmungen oder die in unserer Region eher seltenen Erdbeben oder ein Krieg wäre ein nicht wünschenswerter Notfall.

Das Amt für Katastrophenschutz empfiehlt beispielsweise haltbare Lebensmittel für ein bis zwei Wochen zu bevorraten und regelmässig auszutauschen.

Deren Lebensmittelliste für solche Ernstfälle ist allerdings für den Verbraucher nicht sehr hilfreich.

Da ist beispielsweise von 18 kg Mehl- und Getreideprodukten oder 18 kg Milch und Joghurt die Rede. Einen normaler 4-Personen-Haushalt hätte mit diesen Vorräten sicher Lagerprobleme.

Etwas gesunder Menschenverstand dürfte genügen, um den Notvorrat, den eigenen Bedürfnissen eines kurzzeitigen Nahrungsmittel-Engpasses anzupassen.

Glücklicherweise funktioniert der Katastrophenschutz in Deutschland recht gut. Bislang musste niemand länger als 3 – 4 Tage ohne Versorgung bleiben.

Die staatlichen Notfall-Reserven an haltbaren Lebensmitteln sind ebenfalls gut gefüllt.

Wo lagern Sie Ihren privaten Notvorrat?

Dafür gibt es unterschiedliche Empfehlungen, die jedoch einzeln abgewogen werden sollten. Wer einen Keller hat, konnte seinen Notvorrat dort lagern, was aber, wenn Überschwemmungen möglich wären?

Ebenso nützt bei Stromausfall eine prall gefüllte Tiefkühltruhe nichts mehr. Am Besten ist ein kleiner Vorrat in der Wohnung, wie in einem Vorratsschrank oder einer Speisekammer.

Beispiel für eine Notvorrat Lebensmittelliste:

– Milchtrockenprodukte (Milchpulver für Babys)
– Getreide (Nudeln, Reis) und Hülsenfrüchte
– Kartoffeln, auch in verarbeiteter Form
– Dosennahrung (Fleisch, Wurst, Gemüse)
– Mineralwasser
– Getränkepulver oder Sirup