Ein Märchen von Zimt

Zimt gehört zu den ältesten, tropischen Gewürzen.

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Wann wird der Zimt das erste mal erwähnt?

Bereits 3000 v. Chr. soll Zimt bereits in chinesischen Schriften erwähnt worden sein. Um 1600 v. Chr. wurde Zimt als Gewürz und als Räucherwerk für Kulthandlungen im alten Judäa verwendet.

Hippokrates, der berühmte Arzt des Altertums fand Zimt ebenso erwähnenswert wie Theophrastos, der bekannte griechische Philosoph.

Goldene Zimtkränze wurden den Göttern geweiht und Zimt spielte nicht nur als Gewürz sondern auch als Arznei, Parfüm und als Räucherwerk eine wichtige Rolle.

Zimt als Teil einer Jahrtausenden alten Medizin

Die Rede ist von Ayurveda, der traditionellen, indische Medizin, in der Zimt eine wesentliche Rolle als Arzneimittel spielt. Im Ayurveda hat Ernährung eine wichtige Bedeutung.

Denn, was wir essen, hat Einfluss auf unseren Organismus und unser Wohlbefinden. So werden Zimt und viele andere Kräuter zum Würzen der Speisen verwendet, was sie oft als Arzneimittel ersetzt.

Betrachten wir die Geschichte, wird Zimt als Gewürz gehandelt, doch war man sich seiner medizinischen Wirkungen bewusst.

Vielleicht ist dies auch heute noch ein Grund, warum Zimt bei uns so beliebt ist, weil er uns so gut bekommt und Magen und Darm so gut harmonisiert.

Warum nicht einmal eine Zimt Pasta versuchen?

Kennen Sie die Märchen von Zimt?

Zimt war ein sehr wertvolles Gewürz. Um die Herkunft des Zimts wurden daher viele Märchen erzählt, da vor allem die arabischen Zwischenhändler um ihren Profit fürchteten.

So erzählte man sich, dass der Zimt auf dem See eines besonderen Sees wachsen würde. Eine andere Geschichte erzählt, dass der Zimt von den Zimtvögeln kommt, die ihre Nester mit Zimt gefüllt hätten.

Um an den Zimt zu bekommen, müsst man die Nester mit Pfeil und Bogen abschiessen.

Auch wenn wir heute wissen, woher der Zimt kommt, entführt er uns durch sein Aroma und die damit zubereiteten Speisen oft in Geschichten aus tausend und einer Nacht.