Eine haarige Geschichte – die Haarentfernung

Die Haarentfernung ist ein Teil des Körperkultes, den wir durch die Geschichte hindurch beobachten können. Neu sind nur die Methoden, wie heute unerwünschte Haare entfernt werden. Kennen Sie die Geschichte der Haarentfernung? Bei dem Entfernen Ihrer Körperhaare mit dem Ladyshaver oder dem Epiliergerät haben Sie sich Sie sich vielleicht schon einmal gefragt, wer eigentlich mit der Haarentfernung begonnen hat?

Denn, obgleich ein haarfreier Körper durchaus schön ist, ist die Haarentfernung doch eine zeitintensive Angelegenheit, je nachdem wie viel „Wolle“ jemand besitzt.

Haarentfernung im Altertum

Körperhaare, wie auch der Damenbart unterlagen im Laufe der Geschichte verschiedenen Modeerscheinungen.

Zur Pharaonenzeit beispielsweise liessen sich die Gemahlinnen der  Könige schon einmal einen Kinnbart aus Gold umhängen.

Noch im Mittelalter galten Frauen mit Damenbart als Weissagerinnen.  Doch auch der haarlose Körper war ein Schönheitsideal.

Auch Männer rasierten sich. Selbst im Intimbereich wurden die Haare aus ästhetischen oder hygienischen Gründen entfernt.

Während Frauen in den unterschiedlichen Epochen immer wieder einmal der Mode der Haarentfernung unterworfen waren, war es bei den Männern weniger selbstverständlich, kam aber immer wieder vor.

Haarentfernung heute

Seit Ende des Zweiten Weltkrieges lässt sich eine stetige Tendenz der Haarentfernung beobachten.

Während bis Ende der 50iger Jahre meist nur die Beinhaare entfernt wurden, kamen in den 60iger Jahren auch die Achselhaare und behaarte Arme unters Messer.

Seit der 70iger Jahre begann man auch im Intimbereich die Haare zu entfernen und entdeckte neue Methoden ausser der Rasur.

Seit der 70iger Jahre hat sich das ästhetische Empfinden verändert. Wir kleiden uns freizügiger, zeigen mehr Haut, die sanft und haarfrei sein soll.

Der Trend geht zur Ganzkörperenthaarung bei Frauen wie auch Männer.

Das jedoch nicht alle an dieser Modeerscheinung teilnehmen, liegt vermutlich daran, dass die Haarentfernung auch heute noch sehr zeitintensiv oder schmerzhaft ist und noch keine Methode wirklich überzeugt.