Fasten im Trend?

Vor dem Osterfest wartet die Fastenzeit. Ist ein freiwilliger Verzicht gesund für Körper und Seele?

Für viele Gläubige beginnt mit dem Aschermittwoch die 40-tägige Fastenzeit, die mit dem Osterfest endet.

Auch in anderen Kulturen sind Fastentage – oder monate wie der Ramadan z. B. bekannt.

Trend zur Fastenzeit?

Auch immer mehr nichtreligiöse Menschen, nehmen die Fastenzeit zum Anlass, bewusst auf etwas zu verzichten, in sich zu gehen oder sich selbst zu hinterfragen.

Dabei spielen der Verzicht auf Alkohol und Süssigkeiten eine grosse Rolle. Im Kommen ist ein Verzicht auf Computer und Internet.

Saftfasten – Oder was steht auf dem Fastenplan?

Eine repräsentative Forsaumfrage ergab, dass an erster Stelle der Verzicht-Liste der Alkohol steht.

78 % der Deutschen würden während der Fastenzeit auf Alkohol verzichten, gefolgt von Süssigkeiten und Rauchen.

48 Prozent der Deutschen würden auf Fleisch, 42 Prozent auf den Fernseher verzichten.

Immerhin fast ein Drittel würden auf Computer oder Internet verzichten.

Frauen planen das Offline während der Fastenzeit häufiger als Männer.

Verzichten für die Gesundheit?

Die Mehrheit der Befragten hält einen Verzicht in der Fastenzeit auf bestimmte Genussmittel für gesund und sinnvoll.

Im Vergleich zum Vorjahr wurde festgestellt, dass die Zahl, derer, die bewusst verzichten, gestiegen ist.

Während im vergangenen Jahr ca. 35 % den bewussten Verzicht übten, waren es dieses Jahr 40 % der Befragten.