Gesundheit aus der Schote

In vegetarischen Kreisen ist das Johannisbrotmehl, besser bekannt unter Karobpulver bestens bekannt. Einerseits wird es gerne zum Verdicken von Speisen genutzt zum anderen ähnelt es dem Kakaopulver in Farbe und Geschmack, so dass es auch gerne als Ersatz verwendet wird. Im Vergleich schneidet das Johannisbrotmehl besser ab, da es weniger fetthaltig ist.

Durch den hohen Zuckergehalt des Mehls (40- 50 %) kann in Rezepten Zucker eingespart werden. Auch ist die Verarbeitung zu Johannisbrotmehl viel einfacher wie die Herstellung des Kakaopulvers.

Das macht das Johannisbrotmehl interessant für alle gesundheitsbewussten Esser.

Doch im Johannisbrotmehl, dass aus dem Fruchtfleisch des gleichnamigen Baumes gewonnen wird, stecken noch
Schleimstoffe, Stärke, Gerbstoffe, stickstoffhaltige Substanzen, darunter Concanavalin A.

So hat das Johannisbrotmehl eine antidiarrhoische Wirkung, grosse Wassermengen können gebundenw werden.

Das entstehende Gel bildet eine Art Schutzfilm an den Schleimhäuten der Darmwand und lindert bzw. kann dadurch sogar pathologische Kontraktionen aufheben.

Johannisbrotmehl weist ausserdem ein hohes Adsorptionsvermögen gegenüber Darmgiften auf.

Obgleich alle menschlichen Organe gleich wichtig sind, sollte man die Darmaufgaben nicht unterschätzen.

Mit dem Johannisbrotmehl haben wir ein gesundes Lebensmittel, das regelmässig in der Küche verwendet werden sollte, da es heilende und schützende Wirkungen auf unseren oft
so strapazierten Darm hat.

Neueste Untersuchungen der Universität der Algarve in Portugal (UALG) in Zusammenarbeit mit dem Parque Científico in Barcelona klingen ebenfalls verheissungsvoll.

Die Frucht, die Blätter und ein bestimmter Extrakt der Samen haben  ein hohes antioxidantisches Potential, ähnlich dem Olivenöl und noch höher als dem des Weines.

So vermuten die Wissenschaftler, dass die Johannisbaumschote nützlich im Kampf gegen die freien Radikalensein könnte.

Die vorläufigen Ergebnisse sind bereits viel versprechend.
Einig ist man sich bereits über die hemmende Wirkung von Krebszellen.