Ist die Nanotechnologie ein Risiko oder eine Revolution?

In welchen Produkten stecken Nanopartikel? Klein aber oho könnte man die Nanopartikel kurz beschreiben. Die kleinen Teilchen mit grosser Wirkung sind interessant für Forschung und Entwicklung.

Die winzigen Teile werden aber auch kritisch gesehen. Nanoteilchen liegen beispielsweise beim Produktionsablauf ungbunden vor und könnten von Menschen, die mit ihnen in Kontakt kommen, eingeatmet werden.

Nanopartikel könnten aufgrund ihrer Grösse in Zellen eindringen, Krebs auslösen und die DNS schädigen. Der Umgang mit den Nanopartikeln ist für die Arbeit nicht ganz ungefährlich.

Trotz Sicherheitsvorschriften und einem verantwortungsvollen Umgang mit Nanomaterialien sind nicht alle Risiken einkalkulierbar. Besonders in Entwicklungsländern gibt es keine genügenden Sicherheitsvorkehrungen im Umgang mit den winzigen Nanopartikeln.

Was wissen Verbraucher über Nanoteilchen?

Dass es bei der Verwendung von Nanoprodukten ggf. zu Problemen kommen kann, ist ebenfalls nicht jedem Verbraucher klar.

Dabei gibt es heute eine Reihe von Nanoprodukten wie in der Kosmetik, Reinigungsartikel und auch Lebensmittel. Beispielsweise könnten in Sonnencremes durch das Einreiben in die Haut, Nanopartikel ins Körperinnere gelanden und Schäden verursachen.

Noch lässt sich nicht eindeutig beantworten, ob diese Angst berechtigt ist. Solange das Risiko noch nicht einschätzbar ist, nutzen viele Verbraucher unwissend diese Produkte.

Konsumenten haben praktisch keine Chance sich vor evtl. gefährlichen Produkten zu schützen. In festen Stoffen gebunden, gelten Nanopartikel jedoch bisher als harmlos.

Sind Produkte mit Nanopartikeln gekennzeichnet?

Jeder Verbraucher sollte die Mögliochkeit haben, sich für ein Produkt mit oder ohne Nanopartikel zu entscheiden. Die hierfür notwendige internationale Kennzeichnung gibt es jedoch noch nicht.

Ab 2014 plant die EU eine Bezeichnung für Lebensmittel einzuführen. Damit wird in Zukunft ein sicherer Umgang mit Nanopartikel ermöglicht.