Ist Wetterwechsel für die Gesundheit gefährlich?

Wer kennt das nicht? Das Wetter wechselt und damit kommt Müdigkeit, Kopfschmerz oder gar Depression. Für wen kann ein Wetterwechsel gefährlich sein?

Wochenlange hohe Temperaturen über 30 Grad werden vom Thermometer angezeigt.

Dann plötzlich wechselt das Wetter, die Sonne versteckt sich hinter einer dicken Wolkendecke und die Temperaturen sinken auf knappe 20 Grad.

Wetterwechsel können sich schnell vollziehen. Innerhalb Stunden fällt das Quecksilber im Thermometer schon einmal um zehn bis 15 Grad.

Wie verkraftet unser Organismus einen plötzlichen Wetterwechsel?

Für unseren Organismus ist ein Wetterwechsel, aus medizinischer Sicht, eine Belastung, obgleich der Körper durch einen Temperaturrückgang auch entlastet wird.

Das liegt daran, dass unser Herz-Kreislauf-System an sehr heissen Tagen auch nachts auf Hochtouren arbeitet, da auch die Nächte meist sehr heiss sind.

Dem Körper mangelt es dadurch an Entspannung. Kühlen sich die Temperaturen ab, dauern die Schlaf- und Erholungsphasen länger.

Belastend sind schnelle Temperaturstürze für sensible, „wetterfühlige“ Menschen.

Sie reagieren mit gesundheitlichen Problemen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung, Gelenkschmerzen oder gar kurzzeitigen Depressionen.

Herz-Kreislauf-Patienten, Rheumatiker und von Migräne betroffene Menschen reagieren ebenfalls häufig sehr sensibel auf schnelle Wetterveränderungen.
 
Ist durch einen Temperatursturz unsere Gesundheit bedroht?

Ein Wetterwechsel ist für empfindliche Personen zwar unangenehm aber nicht gefährlich. Bedrohlich kann ein drastischer Wetterwechsel für Diabetiker werden.

Unter Umständen haben sie Schwierigkeiten die richtige Insulinmenge einzustellen, was mit Veränderungen des Hormonhaushaltes zusammenhängt, der auch auf Wetterkapriolen reagiert.

Allgemein gilt für Betroffene, sich eine Auszeit zu nehmen, auf einen stabilen Kreislauf achten und jede Menge Schlaf.