Kaffee in der Schwangerschaft?

Auch wenn viele Frauen nicht immer ideal auf ihre Gesundheit und insbesondere Ernährung achten, ändert sich dies, wenn sie schwanger werden. Warum?
Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft

Um dem Nachwuchs die besten Startbedingungen in sein Leben zu ermöglichen, stellen viele Schwanger ihre Ernährung um oder achten auf eine gesündere Lebensweise.

Dazu gehören Rauchen einschränken, am Besten aufhören und auch weitgehend auf Alkohol zu verzichten.

Bei der Ernährung achtet man auf gesündere, nährstoffreiche Lebensmittel und alles, was die Gesundheit des wachsenden neuen Lebens förderlich ist.

Ist der Muntermacher schädlich?

Irgendwann stellt sich dann auch die Frage, wie viel Kaffee darf eine Schwangere trinken. Darf Sie überhaupt?

Bisher wurde in zahlreichen Studien über Schwangerschaft und Kaffeekonsum ein Kaffeekonsum in der Schwangerschaft nicht als gesundheitsschädlich erkannt.

Bis zu drei Tassen Kaffee täglich sollen unschädlich für das ungeborene Kind sein. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfahl diesen Richtwert als Maximum.

Neue Studie – alte Zweifel

In einer neueren Studie, die im „British Medical Journal“ veröffentlicht wurde, werden nun alte Zweifel wieder wach. Festgestellt wurde, dass bereits kleine mengen innerhalb des bekannten Richtwertes, bereits schaden können.

Geringe Mengen an Kaffee könnten bereits das Risiko für Wachstumsstörungen beim ungeborenen Kind erhöhen.

Entkräftet wurde diese Feststellung jedoch dadurch, dass nachweislich bei gesunden Kindern das Geburtsgewicht nur unwesentlich geringer war und auch das Kind zum errechneten Termin zur Welt kam.

Die Schlussfolgerung dieser Studie ist wohl, dass ein angemessener Kaffeekonsum, bzw. der Konsum von koffeinhaltigen Getränken nicht schädlich für das ungeborene Kind ist.

Allerdings sollten sich werdende Mütter, die als Risikoschwangerschaften eingestuft werden, bei denen mit einer Frühgeburt zu rechnen ist bzw. mit einer Erkrankung des Säuglings, den Kaffee- bzw. Koffeinkonsum einstellen, denn hier kann jedes Gramm entscheidend sein.