Kennen Sie den Kreuzkümmel?

Oder kennen Sie das Kreuzkümmelöl? Kreuzkümmel hat viele Namen. Vielleicht kennen Sie Kumin, auch Cumin geschrieben, römischen Kümmel, Mutterkümmel oder weissen Kümmel. Als das sind Bezeichnungen für Kreuzkümmel, botanisch Cuminum cyminum.

Der Name Kreuzkümmel rührt vom kreuzförmigen Blattstand der Kreuzkümmelpflanze, einem asiatischen Doldenblütengewächs.

Wie wird Kreuzkümmel verwendet?

Beim Kreuzkümmel werden die ganzen und gemahlenen Früchte (Samen) verwendet wie auch ätherisches Öl aus den Früchten destilliert.

Die getrockneten Früchte, die dem Kümmel sehr ähnlich sehen, werden ganz oder gemahlen als Gewürz verwendet.

Bereits im Römischen Reich und im Alten Ägypten war Kreuzkümmel als Gewürz und Heilpflanze sehr beliebt.

Im Mittelalter war Kreuzkümmel in Mitteleuropa ein gebräuchliches Gewürz und wurde in den Klostergärten angepflanzt.

Im Vergleich zum Kümmel hat er einen intensiveren und unverwechselbaren Geschmack aufgrund des enthaltenen Cuminal (p-Isopropylbenzaldehyd).

In den Küchen Nordafrikas, dem Nahen Osten Indien, Brasilien, wie auch in der mexikanischen und chinesischen Küche, in Griechenland und in der Türkei ist Kreuzkümmel noch heute ein beliebtes und viel verwendetes Gewürz.

Die Heilwirkungen des Cumins waren lange in Vergessenheit geraten. Mit der Verwendung ätherischer Öle erleben die heilenden Wirkstoffe des Kreuzkümmels ein Comeback.