Können Lebererkrankungen einen Migräneanfall auslösen?

Hat die Leber etwas mit Migräne zu tun? Wie wird die Leber bei Migräneattacken behandelt?

Mit der Behandlung der Leber werden derzeit positive Erfahrungen bei der Behandlung von Migräne gemacht.

Auch in der traditionellen chinesischen Medizin wird häufig der Leberkreislauf bei Migräne behandelt.

Noch fehlen die genauen Zusammenhänge. Denkt man jedoch an die Auslöser der Migräne wie bestimmte Lebensmittel oder ein Übermass an Nahrungsmittel, unregelmässiger Tagesablauf und Stress, dann erinnert das auch an viele Ursachen von Lebererkrankungen.

Die Leber leidet und schweigt.

Im Gegensatz zu anderen Organen zeigt die Leber eine Überlastung oder Erkrankung nicht mit Schmerzsymptomen.

Der Schmerz der Leber ist Müdigkeit und nach langjähriger therapeutischer Erfahrung sind 80 Prozent aller Migräne-Erkrankungen Ursache einer versteckten Lebererkrankung oder Überlastung des Organs.

Wie kann die Leber entlastet werden?

Pflanzenstoffe der Artischocke (bot. Cynaria scolymus) und der Mariendistel (Carduus marianus) sind sehr wohltuend für die Leber und könnten so indirekt Migräne lindern.

Als Entgiftungsorgan sind für die Leber auch Entschlackungskuren und indirekt auch Darmreinigungen oder Fastentage wohltuend, die helfen den Körper zu reinigen und die Leber in ihrer Entgiftungsarbeit zu entlasten.

Ist Migräne eine Wohlstandserkrankung?

Obgleich Migräne nicht zu den Wohlstands- oder Zivilisationserkrankungen zählt, ähneln die Auslöser wie auch die Therapien und Tipps denen von Wohlstandserkrankungen.

Es geht darum ein Übermass abzubauen, das auch Migräneattacken verursachen kann.

Dabei handelt es sich nicht nur um ungesunde Lebensmittel oder Genussmittel wie Schokolade oder Alkohol sondern auch um zuviel Stress und um einen aus dem Gleis gekommenen, harmonischen Tagesrhythmus.