Wie kann ich Kräuter im Backofen trocknen?
Inhaltsverzeichnis
Kräuter im Backofen trocknen, ganz einfach? Wie können Kräuter angewendet werden? Kräuter hatten einstmals viele verschiedene Anwendungsgebiete. Besonders in der Medizin waren sie von Nutzen. Vor dem Zeitalter der chemischen Arzneimittel waren Kräuter der Hauptbestandteil der meisten Behandlungen.
Das Trocknen von Kräutern ist eine hervorragende Methode, um mit überproduzierten Kräutergärten umzugehen. Es ist eine gute Möglichkeit, die überschüssige Ernte zu sammeln und zu lagern, ohne etwas zu verschwenden. Nach dem Trocknen kann die Ernte in luftdichten Behältern an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort bis zu einem Jahr aufbewahrt werden. Als Ganzes aufbewahrt, können Sie mit diesen Kräutern noch monatelang Ihre Gerichte verfeinern.
Viele Köche und Feinschmecker schwören auf die Qualität von selbst getrockneten Kräutern gegenüber gekauften, und das aus gutem Grund. Kräuter sind nicht unbegrenzt haltbar und verlieren mit der Zeit ihren Geschmack. Die beste Garantie für die Qualität des Geschmacks bieten getrocknete Kräuter, die frisch geerntet wurden, da Sie genau wissen, wann sie geerntet wurden.
Kräuter im Backofen trocknen
Dieses Video zeigt Euch, wie ihr ganz einfach frische Kräuter im Backofen trocknen könnt, wenn ihr nicht 3-4 Wochen warten möchtet.
Die ersten Apotheken waren «Kräuterapotheken» und in jedem Kloster gab es Kräutergärten.
Von den Heilungseigenschaften der Kräuter
Die unterschiedlichen Kräuter haben heilende Wirkungen, die man sich zu Nutzen machen kann.
So ist der Thymian hilfreich bei Lungenerkrankungen, wie Asthma und Keuchhusten und Johanniskraut ist ein weit verbreitetes, natürliches Antidepressiva. Rosmarin stabilisiert den Kreislauf und Salbei hilft in der Menopause.
Viele Heilkräuter wie der Girsch oder der Spitzwegerich, allen voran die Brennessel werden heute als Unkraut behandelt.
Wo werden Kräuter heute noch in Naturheilverfahren angewendet?
Doch viele Kräuter werden heute noch in Naturheilverfahren wie der Kräuterheilkunde verwendet. Kräuter werden als Tee, Sirup, Tinktur oder Salben angeboten.
Gerade bei Kleinkindern greift man oft lieber auf natürliche Wirkstoffe, als auf chemische Medikamente zurück. Auch als Badezusatz oder beim Inhalieren werden sie gerne verwendet.
In der Kneippschen Medizin sind Kräuter ebenfalls ein wichtiges Element des ganzheitlichen Grundkonzepts. Ein altes Sprichtwort beteuert zudem, dass gegen jede Krankheit auch ein Kraut wächst.
Kräuter als Heilmittel sind in allen Kulturen verbreitet, gestern wie heute. Einzig heute ändert sich oft die Anwendungsweise. So werden Kräuter neben der traditionellen Kräuterheilkunde auch als homöopathische Mittel oder als Bachblüten eingenommen.
Können Kräuter auch als Gewürz eingenommen werden?
Viele Kräuter werden auch in der Küche verwendet oder besser: viele Gewürze sind Heilkräuter.
Nichts Besseres also als Kräuter bereits in der Küche zu verwenden. Werden Kräuter beispielsweise als Salzersatz verwendet, kann hoher Blutdruck vermieden werden.
Mit Kräutern in der Küche können Krankheiten vorgebeugt werden. Dabei muss keine spezielle Kräutersuppe zubereitet werden. Oregano auf der Pizza gibt nicht nur ein gutes Aroma, sondern hilft bei der Verdauung.

Kräuter Backofen trocknen
Auch Basilikum, eine wesentlicher Bestandteil von Pesto hat einen hohen Gesundheitswert.
Gesunde Küche mit Kräutern muss weder langweilig noch fade schmecken.
Ganz im Gegenteil bringen Kräuter frischen Wind in die Küche, ganz nach Kneipp, der auf die Vorbeugung durch eine gesunde Lebensweise setzte.
Seit Jahrhunderten wissen die Menschen um die Heilkraft der Kräuter und nutzen sie. In allen Kulturen gibt es Heilkundige, die das Wissen von Generation zu Generation weitergegeben haben.
Heilkundler wie auch Drogen- und Gewürzhändler im weitesten Sinne gelten als Vorläufer der Apotheken. Im Laufe der Zeit wurden hier nicht nur Kräuter, Drogen und Gewürze verkauft sondern auch Arzneimittel hergestellt, der Anfang der Pharmaindustrie.
Zwischen chemischen Arzneimitteln und Kräutern
Hier entstand ein Scheideweg der Heilmittel, der heute wieder stark zu spüren ist.
Zum einen handelt es sich um die Verwendung von natürlichen Heilmitteln, allen voran den Kräutern, zum anderen um die chemische Herstellung von Arzneimitteln.
Auch die Rolle der Apotheke veränderte sich, die überwiegend zu einer Verkaufs- und Beratungsstelle wurde.
Zurück zu Kräutern und natürlichen Arzneimitteln?
Die chemische Herstellung, die Entdeckung des Antibiotikas waren eine Sensation und viele Menschen kamen ab von der natürlichen Heilweise und vertrauten immer mehr den chemischen Arzneimittel.
In der heutigen Zeit hat wiederum ein Umschwung stattgefunden. Arzneimittelskandale wie auch Nebenwirkungen chemischer Arzneimittel, Allergien und Unverträglichkeiten verunsichern die Patienten.
Viele Menschen wenden sich heute wieder den Kräutern und natürlichen Heilmitteln zu.
Mittlerweile hat auch die Pharmaindustrie reagiert und es gibt heute beispielsweise Hustensäfte, die auf der Basis von Pflanzenextrakten als natürliche Arzneimittel bezeichnet werden.
Sind Kräuter in der Kritik?
Doch auch Kräuter geraten in die Kritik. Viele Menschen nehmen Kräuter wie auch Kräuterpräparate zu sorglos.
Obgleich sie eine Heilung erwarten, wird oft vergessen, dass es sich um eine Droge handelt, die ebenso sorgfältig eingenommen werden muss wie chemische Präparate und ebenso unerwünschte Nebeneffekte provozieren können.
Schliessen sich Kräuterheilkunde und chemische Arzneimittel aus?
Kräuter, wie auch natürliche Heilverfahren sowie chemische Arzneimittel und moderne Behandlungsverfahren müssen sich heute nicht ausschliessen. Im Idealfall bringt die richtige Ergänzung die Heilung.
Vor einer Anwendung immer einen Arzt konsultieren!
