Krankenkassenwechsel im Alter

Lohnt ein Krankenkassenwechsel im Alter? Was müssen Sie beachten und wann lohnt sich ein Wechsel?
Bei einem Wechsel zu einer privaten Krankenkasse, möchte sich die Kasse ein Bild des Antragstellers machen. Es werden Fragen gestellt um sich ein Bild über den Gesundheitszustand zu machen.

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Vorerkrankungen wie auch chronische Erkrankungen müssen angegeben werden wie auch nicht ausgeheilte Unfallverletzungen während der letzten drei bis fünf Jahre, je nach Kasse.

Je nach Gesundheitszustand kann es zu einem Beitragszuschlag kommen, wenn nicht sogar zu einer kompletten Ablehnung.

Da die verschiedenen Krankenkassen die einzelnen Erkrankungen jedoch sehr unterschiedlich beurteilen, ist es unerlässlich, den Tarif der Krankenkassen für bestimmte Krankheiten zu kennen und welche Kassen günstige Annahmerichtlinien praktizieren.

Was Sie bei einem Krankenkassen Wechsel wissen sollten

Private Krankenkassen berechnen die Beiträge der Versicherten nach dem Alter des Vertragsbeginns. Je höher das Eintrittsalter desto höher ist der Beitrag.

Private Krankenversicherer bilden Altersrückstellungen in unterschiedlichen Höhen.

Sie sollen im Rentenalter den Beitrag stabil halten. Bei Verträgen ab 2009 können Sie die Rückstellungen bei einem Krankenkassenwechsel teilweise mitnehmen.

Der Mitnahmeanteil beträgt je nach Tarif bis zu 78 Prozent, der Rest geht für Sie verloren.

Bei Verträgen, die vor 2009 geschlossen wurden, gehen die Altersrückstellungen komplett verloren.

Wer jahrelang bei derselben Krankenkasse versichert war, verliert und ein Wechsel würde sich evtl. nur in einem speziellen Einzelfall rechnen. E

ine Lösung wäre evtl. auch ein alternativer Tarif in der bisherigen Krankenkasse statt ein Wechsel.