Künstliche Befruchtung – Gibt es Hoffnung bei unerfülltem Kinderwunsch?

Steigt die Zahle der Paare an, die ungewollt kinderlos bleiben? Gibt es Hoffnung dank der künstlichen Befruchtung?

Es ist noch nicht so lange her, dass waren ungewollte Schwangerschaften eher ein Problem. Heute scheint es das Gegenteil zu sein.

Die Zahl der Paare, die ungewollt kinderlos bleiben, deren Kinderwunsch sich nicht erfüllt, ist im Steigen begriffen.

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In Deutschland wartet derzeit jedes 5. bis 7. Paar auf Nachwuchs, der sich nicht einstellt.

Die Ursachen des unerfüllten Kinderwunsches heisst es anhand von Zahlen und Statistiken, liegen auf beiden Seiten gleichermassen verteilt, wie auch oft gleichzeitig bei beiden Partnern.

Bei Frauen spricht man von Unfruchtbarkeit oder Sterililität, bei Männern von Zeugungsunfähigkeit.

Und diese  hat in den letzten Jahrzehnten vor alle in den Industrieländern deutlich zugenommen.

Ursachen für die Zunahme sind noch nicht geklärt. Als medizinische Ursachen galten bisher angeborene Erkrankungen, Mumps beim Mann und Hormonstörungen.

Neuerdings werden Ursachen aber auch in der Lebensweise, wie zuviel Stress, Essgewohnheiten, Nikotin, Drogen und Alkohol gesucht.

In der Diskussion standen auch lange Zeit Einwegwindeln, die ein ständig, feucht warmes Vakuum erzeugen, was die Spermienqualität beim Mann beeinträchtigt, was sich bisher jedoch nicht bestätigt hat.

Sicherlich spielt auch die heutige Lebensplanung eine Rolle, bei der sich Paare häufig erst später für ein Kind entscheiden, wenn die Karriere gesichert und das Haus gebaut ist.

Zum Familienglück fehlt dann noch ein Kind, dass nicht kommt.

Mit zunehmenden Alter nimmt die Chance bei der Frau stetig ab schwanger zu werden, wie auch beim Mann die Zeugungsfähigkeit, wenn auch geringfügiger.

Hinzu kommt ein, oft selbst gemachter Druck, dass sich der Kinderwunsch erfüllt.

Künstliche Befruchtung – Hilfe bei unerfülltem Kinderwunsch

Heute gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die zum Wunschkind verhelfen.

Nur drei bis vier Prozent der Paare, heisst es, bleibt der Kinderwunsch untersagt.  

Dabei geht es zuerst einmal um eine klare Diagnose, was die Sterilität bzw. Zeugungsunfähigkeit verursacht.

Medikamentöse Behandlungen oder operative Eingriffe können je nach Ursache angewendet werden.

Bleiben diese erfolglos, dann kann eine künstliche Befruchtung helfen.

Unter diesen Begriff fallen heute verschiedene Methoden wie In-vitro-Fertilisation (IVF), Spermien- und Eizellspende bis hin zur Leihmutter.