Künstliche Befruchtung – Mit allen Mitteln ein Kind?

Ein Kind gehört für viele zur Lebenserfüllung. Was aber, wenn es nicht kommt?

Ein Haus im Grünen mit glücklich, spielenden Kindern ist ein Wunsch, den viele Menschen haben.

In den Industrieländern wurde in den letzten Jahren bei Paaren die finanzielle Absicherung in den Vordergrund gestellt. Dann soll ein Kind das Glück abrunden.

Doch häufig will sich dann das Wunschkind nicht einstellen.

Der Makel der Kinderlosigkeit

Viele empfinden nicht nur den unerfüllten Kinderwunsch als schmerzlich sondern gar als Makel.

Es ist wichtig, dass Betroffene Hilfe bei Ärzten, Therapeuten oder in so genannten Kinderwunsch-Zentren suchen.

Auch für das Paar, dass sehnlichst auf Nachwuchs wartet, ist dies eine Zerreissprobe, so dass eine psychosoziale Beratung empfohlen wird.

Um sich den Kinderwunsch zu erfüllen, können sich Paare auch für eine Adoption oder die Aufnahme eines Pflegekindes entscheiden.

Viele möchten jedoch ein leibliches Kind und so beginnt eine Reihe von Untersuchungen um die

Ursachen fest zu stellen. Ist die Ursache/Ursachen gefunden, dann geht es an die Behandlung.

Nur 3 – 4 % aller Paare, kann heute nicht zum Wunschkind verholfen werden.

Neben Operationen und medikamentösen Eingriffen ist die künstliche Befruchtung ebenfalls eine Möglichkeit, sich den Kinderwunsch zu erfüllen.

Was heisst künstliche Befruchtung?

Als künstliche Befruchtung wird allgemein ein medizinischer Eingriff bezeichnet um Paaren mit ungewollter Kinderlosigkeit zu einem Kind zu verhelfen.

Hierbei kann die IVF, die In-vitro-Fertilisation (Befruchtung im Reagenzglas), die intrazytoplamatische Spermieninkektion (ICSI), eine Eizellspende oder eine Leihmutterschaft angewendet werden.

Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen, die in Deutschland zugelassenen Verfahren zum Teil.

Dennoch bleiben hohe Kosten, die in Kauf genommen werden, um ein eigenes Kind zu bekommen.

Viele deutsche Paare suchen auch im Ausland Hilfe, z. B. bei der Präimplantationsdiagnostik, die in Deutschland emotional stark diskutiert wird.