Mangostan – Rund um die Frucht und den Baum – Teil 2

Wie lange dauert es bis ein Baum Früchte trägt? Wieviele Male kann im Jahr ein Mangostin Baum geerntet werden? In welchen Regionen wächst der Mangosteen? Welche Vitamine und Mineralien enthält die Mangostan Frucht? Wie pflanzt sich der Baum fort? Ein Bericht aus Australien.
Boden und Klima

Mangosteen ist ein tropischer Flachland Wald Baum. Ein äquatoriales Klima, eine hohe gleichmäßige Temperatur mit hoher Luftfeuchtigkeit ist nicht unbedingt erforderlich.

Ein Temperaturbereich von 20 ° bis 35 ° C ist wünschenswert. Temperaturen unter 5 ° C lassen den Baum absterben, vor allem jugendlichen Bäume. Unter 20° ist das Wachstum deutlich reduziert.

Blätter leiden bei Temperaturen über 35 ° C. Ältere Bäume haben eine grössere Resitenz gegenüber Temperaturschwankungen, als junge Bäume.

Genügend Bodenfeuchte ist entscheidend für das Wachstum der Mangostan.

Die Bewässerung ist während der Trockenzeit von wesentlicher Bedeutung.

Mangosteen wachsen auf einer auf einer breiten Palette von Böden, sofern diese das Wasser gut halten können.

Aber die Mangostin Bäume ertragen keine Staunässe.

Ein leicht saurer Boden mit einem pH-Wert zwischen 5 und 6, mit mässigem Tongehalt und hoher organischer Substanz wird bevorzugt.

Kalkung ist nicht empfehlenswert, wenn der pH-Wert über 6,5 ist.

Dauerhaft feuchte Böden sind Ideal, weil diese die beste Voraussetzung für gutes Wachstum, Ertrag und Fruchtqualität sind.

Der Baum kann kurze Trockenperioden wegstecken. Längerer Feuchtigkeit Stress kann sich nachteilig auf das Wachstum auswirken.

Zusätzliche Bewässerung muss unter Umständen in Monaten mit weniger als 150 mm Niederschlag erfolgen.

Bäume unter Trockenheits Stress können trotzdem noch eine gut Ernte erbringen. Allerdings sind die Früchte kleier und die nachfolgende Ernet reduziert sich.

Als typische Unterholz Art in den tropischen Regenwäldern, erfordert der Mangostanbaum Beschattung während der frühen Wachstumphase.

Junge Bäume müssen beschattet werden, das sich sonst die Wachstumsraten erheblich reduzieren können und die Bäume sogar sterben können.

Der Schattenanteil sollte ca. 30 -50% betragen und während der ersten 3 – 4 jahre erfolgen.

Eine übermässige Beschattung, dh. > 50% produziert grosse und dünne Bäume.

Auf der anderen Seite, wenn die Sämlinge volle Sonneneinstrahlung erhalten, werden sie verkrüppelt und die Blätter werden verbrannt und klein.

Windschutz

Je nach Lage kann es sinnvoll sein, einen Windschutz zu erstellen.

Kultivierung

Es gibt keine identifizierten, verschiedene Sorten. Es werden kein Pollen produziert und die Frucht vermehrt sich parthenocarpisch  – das heißt, direkt aus dem mütterlichen Gewebe der Blüte wie zum Beispiel der Mango Frucht.

Daher sind die Sämlinge identisch mit den Eltern. Effektiv, reproduziert sich die Mangostan  vegetativ.

Allerdings wurden in der Zwischenzeit in verschiedenen Ländern verschiedene Arten gefunden. Die Arten varieren leicht, was auf die verschiedene Umgebung zurückzuführen ist.

Die gelbe Mangostanfrüchte Bäume sind einfacher zum züchten, als die lila Mangostan. Allerdings sind die gelben Mangostanfrüchte häufig sauer, aber wenn sie mit viel Zucker aufgekocht werden, gibt es ausgezeichnete Pastetenfüllungen.

Es gibt mehrere Arten von gelben Mangostan – cv. mundu (G. dulcis), cv. Kochin Goroka (G. xanthochymus) und cv. assam gelugur (G. atroviridis).

Die Auspflanzung und die Land-Vorbereitung

Saatgut soll so bald wie möglich nach der Entnahme eingesetzt werden. Stellen Sie sicher, dass alle Fruchtfasern von den Samen entfernt werden. Größere Samen (> 1,0 g) sind in der Regel zu bevorzugen. Kleinere Samen scheinen langsamer zu wachsen.

Eine gute Erden Mischung um die Sämlinge einzusetzten, ist eine 1:1 Mischung aus Torf und Sand.

Die jungen Pflanzen sollten umgetopft werden, sobald die Wurzeln beginnen unten aus dem Topf zuwachsen. Es werden in der Regel Töpfe zwischen 250 und 400 mm Tiefe verendet.

Wenn die Pflanzen rund 2 Jahre alt sind, können diese ins Freie gesetzt werden.

Wenn der Boden verdichtet ist, wird ein tiefes Ripping empfohlen, um die Durchwurzelung zu verbessern. In Gebieten, wo Staunässe oder stehendes Wasser auftreten können, ist eine Drainage empfohlen.

Vogel Dünger, Kompost, Stroh, usw. können in das Pflanzloch 6-9 Monate vor der Pflanzung eingebracht werden.

Die Einpflanz Löchern sollte grösser sein als die der Topf, in dem der junge Baum aufgezogen wurde.

In der Regel ist das Loch 0,5 m tief und 0,5 m breit und die Bäume mindestens zwei Jahre alt und 50 cm hoch.

Die Baum Dichte hängt von der Boden Qualität, Topographie und der Bewässerung ab. Der Mindestabstand von 6 m in einer Reihe und 6-8 m zwischen den Reihen werden in der Regel angewendet.

Das ergibt eine Gesamtzahl von ca. 280 Bäumen pro Hektar.

Sofort nach der Pflanzung muss ein Sonnenschutz erstellt werden, damit die neue Pflanze nicht sofort dem vollem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Der Sonnenschutz sollte zwischen 1,2 -2 m Höhe über dem Boden installiert werden.

Pflege

Eine allgemeine Pflege und  die Verwendung von Herbiziden um das umliegende Unkraut zu entfernen wird empfohlen.

Während der frühen Wachstumsphase sollte das Unkraut rund um den Baumstamm ebenfalls kontrolliert werden. Weil sonst den jungen und schwachen Mangostan Bäumen die Nährstoffe entzogen werden.

Die aufwachsenden Bäume sollen normal gepflegt werden und abgestorbene und kranke Äste sollten ausgeschnitten werden.

Jede grosse Schnittflächen sollten mit einer bituminösen Farbe abgedeckt werden.

Ernte und Lagerung nach der Ernte

Der Farbwechsel der Frucht von grün auf rot zeigt an, dass die Früchte Erntereif sind. Komplett lilafarbenen Früchte sind überreif und unerwünscht, da sie bei Verpackung und Transport beschädigt werden.

Die Früchte werden von Hand gepflückt und sind an der Peripherie der Baumkronen zu finden. Die Früchte werden mit einm Stilteil abgeschnitten.