Maracujá Juice Tabs – von den Heileffekten einer Topfpflanze

Mit ihrer einmaligen Blüte werden Maracujá oft als Topfpflanze gepflegt. Bergen die Früchte einen unsichtbaren Schatz?

Maracujá ist unter Gärtnern und Pflanzenliebhabern meist besser als Passionsblume (passiflora) bekannt.

Auffallend sind ihre bis zu 18 cm Durchmesser grossen, einmalig schönen Blüten mit leuchtenden Farben.  

Woher hat die Maracujá bzw. Passionsblume ihren Namen?

Mehr als 525 Arten gibt es aus der Familie der Passionsblumengewächse., die überwiegend aus Süd- und Mittelamerika stammen.

Der deutsche Name beruht darauf, dass christliche Einwanderer in den Blüten eine Symbolik der Passion Christi entdeckten.

Der Name Maracujá stammt ursprünglich aus der indigenen Sprache der Tupi, wobei „Mara“ Speise und „Cuja“ Gefäss bedeutet.

Als Zimmerpflanze ist die Blaue Passionsblume (P. Caerulea) wohl am Bekanntesten.

Erst in jüngster Zeit rücken ausserhalb ihrer Ursprungsländer auch die Früchte der Passionsblume in den Fokus.

Wie gesund ist die Maracujá?

Botanisch gesehen handelt es sich um Beeren, da sich hinter der festen Haut ein bitter bis süsslich oder auch sauer schmeckender, geleeartiger Saft mit vielen essbaren Kernen verbirgt.

Die essbaren Früchte sind auch als Grenadillen bzw. Granadillen bekannt.

Längst sind nicht alle Inhaltsstoffe der verschiedenen Arten identifiziert.

Die im Handel auch als Juice Pads erhältlichen Maracujás besitzen ein ausgesprochenes exotisches Aroma und sind sehr gesund.

Sie sind reich an Vitamin C, A, B6, Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor und sollen u. a. den Schlaf fördern und den Blutdruck senken.

Wie werden Maracujá zubereitet?

Die Früchte werden halbiert, dann wird das Fruchtfleisch herausgelöffelt und die Kerne mitgegessen.

Das Fruchtfleisch eignet sich für Obstsalate, Smoothies, Speiseeis und viele Süssspeisen.