Mit Intuition gegen das Burnout-Syndrom?

Burnout ist ein grosses Problem unserer Zeit. Viele Erkrankte sagen, dass sie es „eigentlich” hätten, voraussehen müssen. Wie hängen Burnout und Intuition zusammen?

Wenn man Betroffene des Burnout-Syndroms befragt, dann kommt es sehr häufig vor, dass sie bereits eine Ahnung hatten, dass es zu einem Zusammenbruch kommen kann.

Das Burnout-Syndrom ist etwas, was nicht plötzlich passiert, es entwickelt sich. Was plötzlich passiert, ist ein Herzinfarkt, der daraus resultieren kann, aber auch dieser hat Vorzeichen.

Oftmals kommen vor physischen Warnzeichen die psychischen und unser inneres Bauchgefühl.

Burnout durch Intuition vermeiden?

Intuition  wird am häufigsten als unser „Bauchgefühl“ bezeichnet. Wir spüren Unbehagen, wenn wir etwas nicht tun sollten. Gerade beim Burnout wird unser innerlicher Fürsprecher ignoriert.

Intuition hat auch etwas mit Eigenverantwortung zu tun. Es ist ein feines Messgerät, ab wann es genug ist, für andere etwas zu tun, ab wann der eigene Kraftaufwand nicht mehr mit der Leistung in einem gesunden Verhältnis steht.

Zu den ersten Anzeichen des Burnouts gehören deshalb auch Konzentrationsstörungen, man hört anderen schlechter zu und noch weniger sich selbst. Auch die Kreativität sinkt oder wird gegen eine unproduktive, ungesunde Ruhelosigkeit eingetauscht.

Wer diese Anzeichen an sich bemerkt, noch lange, bevor er an Schlafproblemen, Kopfschmerzen oder Herzrhythmusstörungen leidet, der sollte handeln.

Mit Intuition gegen Burnout?

Es ist wichtig, wieder inne zu halten, eigene Gefühle zu entwickeln und ihnen zu vertrauen. Dazu gehört auch, Wahrnehmungen zu bewerten

Für Männer kann dies eine Herausforderung sein, da sie es oft als weibliches Attribut einstufen, dabei besitzt jeder Mensch Intuition, nur mehr oder weniger entwickelt. Doch das kann sich schnell durch Achtsamkeit und gezielte Übungen verbessern.

Um Burnout zu vermeiden, sollte bewusst in sich hineingehört werden um körperliche, wie auch geistige und seelische Erschöpfung zu erkennen und vor allem nicht zu verdrängen.

Hilfreich kann dabei Life-Coaching sein. Werden bereits erste körperliche Symptome wahrgenommen, sollte ein Therapeut oder Arzt aufgesucht werden.