Notvorrat für Diabetiker

Da es sich bei Diabetes um eine Stoffwechselerkrankung handelt, ist die richtige Ernährung entscheidend für das Wohlergehen des Patienten. Wobei es hierbei nicht nur um die Linderung der Symptome geht, sondern auch um den Krankheitsverlauf an sich. Um einen möglichst konstanten Blutzuckerspiegel halten zu können, ist eine ausgewogene Ernährung unabdingbar.

Zwar ist dank moderner Medizin eine rigide Diät nicht mehr nötig und auch das generelle Verbot von Zucker ist veraltet, doch auf das Zählen von Kalorien und Broteinheiten kann meist immer noch nicht gänzlich verzichtet werden.

Deswegen gibt es natürlich auch beim Anlegen eines Diabetes Notvorrat einiges zu beachten.

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Zunächst sollte ein ausreichender Vorrat an Insulin vorhanden und richtig gelagert sein.

Die Lebensmittel für einen Diabetes Notvorrat sollten sich an dem gewohnten Speisenplan orientieren, wobei länger haltbare Produkte den Vorzug haben.

Doch egal ob nun Konserve oder tiefgefrorene Nahrungsmittel, wichtig ist die genaue Kennzeichnung der enthaltenen Nährstoffe, Brennwert sowie Broteinheiten.

Eventuell nötige Spezialkost sollte ebenfalls bedarfsgerecht eingelagert werden.

Wichtig sowohl für einen Diabetes Notvorrat, als auch für eine herkömmliche Vorratshaltung für Notfälle ist eine ausreichende Bevorratung mit Getränken.

Der menschliche Körper kann zwar einige Zeit ohne feste Nahrung auskommen, jedoch nicht länger als vier Tage ohne Flüssigkeit.

Für einen Diabetiker ist die Stabilität des Blutzuckers und des Flüssigkeitshaushalts noch wichtiger. Deswegen sollten auch die Säfte oder Softdrinks natürlich eine genaue Angabe der Inhaltsstoffe enthalten.

Berücksichtigen sollte man hierbei auch die Möglichkeit, dass in einem Notfall wahrscheinlich die Versorgung mit Strom, Gas und Trinkwasser nicht mehr gesichert ist.

Worauf ist beim Diabetes Notvorrat zu achten?

Sowohl in Bezug auf den Flüssigkeitsvorrat als auch die Beschaffenheit der Lebensmittel muss dies unbedingt bedacht werden.

Es sollte den Nahrungsmitteln Vorzug gegeben werden, die nicht zubereitet werden müssen, sowie Getränke, mit denen ein Grossteil des Vitamin- und Mineralstoffbedarfs abgedeckt werden kann.

Beim Anlegen des Notvorrats sollten die verschiedenen Haltbarkeitsdaten der Nahrungsmittel berücksichtigt werden.

Hier sollte man nach dem Prinzip gehen, mit dem beispielsweise im Gastronomiesektor gearbeitet wird: “First in – First out”.

Dazu sollte man die Produkte mit der geringsten Haltbarkeit vorne platzieren und zuerst verbrauchen.

Nahrungsmittel mit späteren Verfallsdaten sollten bis zuletzt aufgehoben werden.