Schlafstörungen – was steckt dahinter?

Zwischen 10 – 50 % der deutschen Bundesbürger leiden ständig oder ab und zu darunter. Sie können nicht einschlafen, wachen in der Nacht des Öfteren auf oder am Morgen zu früh und finden keinen Schlaf mehr. Dabei ist der Schlaf so wichtig. Ist der Schlaf wichtig?

Jeder, der schon einmal an Schlaflosigkeit gelitten hat, kennt die Folgen. Während man sich nachts unruhig herumwälzt, fehlt einem am kommenden Tag die Konzentration und Kraft.

Man ist müde, oft auch gereizt und alles andere als leistungsfähig.

Schlaflosigkeit mindert die Lebensqualität. So sollte man sich als Betroffener aufmachen um nach den Auslösern für die schlaflosen Nächte zu suchen.

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Was sind die Auslöser für schlaflose Nächte?

Oftmals werden Schlafbeschwerden nicht ernst genommen.

Denn Zahlen zeigen, dass Schlafprobleme häufig vorkommen.

Als Grund vermutet man seelische Probleme, die einen nachts das Gedankenrad schwingen lassen, statt zu schlafen.

Auch Streitigkeiten, Prüfungsangst, ungelöste Fragen lassen einen nicht schlafen.

Häufen sich jedoch die schlaflosen Nächte, dann sollte man nach anderen Gründen der Schlafstörungen suchen.

Denn manchmal sind es auch organische Ursachen, die Schlafprobleme verursachen.

Wichtige organische Ursachen von Schlafstörungen

Schlafstörungen sind häufig Symptome oder Begleiterscheinungen von Erkrankungen.

An erster Stelle verursachen Atemwegserkrankungen wie Asthma oder eine obstruktive Lungenerkrankung Schlafprobleme. Die Atemprobleme rauben einen den Schlaf.

Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, allen voran der Bluthochdruck, Herzschwäche führen zu Schlafstörungen.

Diabetes und Übergewicht provozieren Schlafbeschwerden, ein Grund für das Überhandnehmen von Schlafstörungen in der heutigen Zeit.

Medikamente als Schlafkiller

Neben organischen Ursachen sind auch Medikamente für mangelnden Schlaf verantwortlich.

Appetitzügler, Medikamente gegen Depressionen oder Bluthochdruck, Schilddrüsenhormone und selbst Grippe-Präparate können zu Schlafproblemen führen.

Leiden Sie seit mehr als vier Wochen an Schlafproblemen?

Wer länger als vier Wochen an Schlafstörungen leidet, sollte einen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen.

Ein Check bringt Klarheit und fördert die Ursachen der Schlaflosigkeit zu Tage. Bei schwierigen Fällen helfen Schlafmediziner.

Hüten sollte man sich vor Schlaftabletten, die nur eine vorübergehende Milderung der Schlafprobleme bieten, aber das Problem nicht beseitigen. Zusätzlich besteht Suchtgefahr.