Selbstmedikation von Wallwurz Teil 3

Wichtige Punkte, welche es bei der Selbstmedikation zu beachten gilt!

Allgemein gilt:

Besprechen Sie Ihre Diagnose immer mit einem Arzt oder Naturheilpraktiker.

Dauern die Beschwerden länger als drei bis vier Tage unvermindert an, muss ebenfalls der Arzt aufgesucht werden.

Keine Restbestände aus der Hausapotheke einnehmen. Antibiotika ist nicht gleich Antibiotika. Es wird auf die entsprechende Infektion hin verschrieben und kann nicht an die Schwester z. B. weitergegeben werden.

Augentropfen sind nur sechs Wochen haltbar und dürfen danach nicht mehr angewendet werden.

Kinder benötigen andere Medikamente als Erwachsene – vor allem Kleinkinder und Säuglinge haben einen anderen Stoffwechsel.

Schmerzmittel im Langzeitgebrauch erhöhen das Risiko für medikamentenbedingte Kopfschmerzen.

In bestimmten (Not-)Fällen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dies ist beispielsweise notwendig bei

– Herzkrankheiten
– Herz-Kreislauf-Beschwerden
– Bluthochdruck
– Zuckerkrankheit
– Leber- und Nierenfunktionsstörungen
– Ungewohnten Schmerzen, Fieber oder Blutungen
– Bei Kindern, Schwangeren, stillenden Müttern und Menschen über 60

Den Rettungsdienst (Tel: 112) sollten Sie rufen bei:

– Krämpfen
– Atemnot
– Plötzlich auftretenden Sehstörungen
– Plötzlichen Lähmungserscheinungen
– Bewusstlosigkeit
– Starken Herz-Kreislauf-Beschwerden
– Starke, offene Verletzungen
– Großem Blutverlust
– Plötzlich auftretenden starken Schmerzen

Anzumerken wäre, dass es sich beim Wallwurz um eine kräftige Heilpflanze handelt und wir dankbar sein sollten, sie nutzen zu können.

Ihr Nutzen hängt aber auch vom nötigen Respekt ab.