Tipps für’s Sprossen ziehen

Können Sie beim Sprossen ziehen etwas falsch machen? Haben Sie schon einma versucht, Sprossen selbst zu ziehen. Das ist gar nicht so schwer. Auch die Anfangsausrüstung kann sich auf einen Teller und ein Haushaltstuch oder auf ein Sieb und eine Schale reduzieren. Hinzu kommt ein Samenpäckchen mit Saatgut für Salate, Kresse, auch Getreide oder Hülsenfrüchte. Dann kann’s los gehen!



Was sollten Sie bei der Sprossenzucht berücksichtigen?

Achten Sie beim Kauf auf Saatgut aus kontrolliert biologischem Anbau, dass ausdrücklich für die Sprossenanzucht geeignet ist. Bei unbehandeltem Saatgut können Rückstände von Schadstoffen und Pflanzenschutzmitteln ausgeschlossen werden.

 Bei Alfalfa und anderen Leguminosen wie Bohnen und Linsen sollten Sie mit der Ernte warten, bis der Keim eine Länge von 1 cm hat. Dann können Sie sicher sein, dass das in den Bohnen vorkommende Phasein, das für Menschen unverträglich ist, vollständig abgebaut ist.

Die Sprossen müssen regelmässig, am ca. zwei bis drei Mal täglich mit Wasser versorgt werden. Schleim absondernde Sprossen benötigen mehr Wasser.

Die idealen Temperaturen sind zwischen 18° und 20°. Bei niedrigeren Temperaturen verzögert sich das Wachstum. Bei höheren Temperaturen neigen Sprossen zum Schimmeln.

Sprossen eignen sich nicht für die direkte Sonneneinstrahlung. Also weg vom Fensterbrett, ausser es handelt sich um ein Nordfenster. Dafür gedeihen Sprossen sehr gut unter Led Wachstumslampen.

Die kleinen Nährstoffbomben eignen sich nicht nur zum rohen Knabbern. Sie peppen jeden Salat oder auch ein belegtes Brot auf und erhöhen den Nährwert. Auch in Saucen, Suppen und Eintöpfen sind Sprossen eine leckere Zutat.

Keime von Nachschattengewächsen sind nicht geeignet.

Sie sehen schon, dass es zur Sprossenzucht nicht viel braucht, ausser hochwertige Samen, auf die sollten Sie jedoch nicht verzichten. Wie wäre es denn mit einem Bio Sprossen Koffer mit ausgewählten hochwertigen Samen für den ersten Versuch?