Warum hilft Selbstakzeptanz beim Abnehmen?

Seinen Körper akzeptieren, dann klappt auch das Abnehmen! Wer meint, dass mit den schwindenden Kilos auch das Selbstwertgefühl wächst, der täuscht. Allen voran sollten Sie, wenn Sie sich dick und unattraktiv fühlen, erst einmal selbst akzeptieren. Dann klappt auch das Abnehmen. Das bestätigt nun auch eine Studie mit übergewichtigen Frauen, die im “International Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity” veröffentlicht wurde.

Warum kann ein negatives Körperbild zu Fressattacken führen?

Wer sich selbst nicht akzeptiert, sucht Trost. Auch wenn es sich um ein negatives Körperbild handelt und Fressattacken, das Bild noch verschlechtern, ist doch der Griff zu Chips oder Schokolade eine häufige Reaktion.

Die Studie kann vielen Frauen Mut machen. Vermutet wurde schon länger ein Zusammenhang zwischen einer Verbesserung des Körpergefühls und einem verbesserten Essverhalten.

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So bekam die Hälfte der teilnehmenden Frauen zwischen 25 und 50 Jahren allgemeine Informationen über gesunde Ernährung, während die anderen Gruppenmitglieder zusätzlich an 30 wöchentlichen Gruppentreffen teilnahmen.

Dort erhielten die Teilnehmerinnen eine tief gehende psychologische Beratung, lernten Übungen zur Selbstwahrnehmung und Entspannungsübungen. Ein Diätprogramm mussten die Teilnehmerinnnen nicht absolvieren.

Wie war das Ergebnis?

Die Teilnehmerinnen, die an den wöchentlichen Gruppentreffen teilnahmen, hatten aus Sicht der Forscher und Ärzte deutliche Forschritte in Bezug auf die Beurteilung des eigenen Körpers gemacht, was sich auch auf die Selbstbeherrschung beim Essen auswirkte.

Die Probandinnen waren auch bei der Gewichtsabnahme ohne vorgeschriebene Diät  erfolgreicher. Sieben Prozent an Gewicht nahmen die Teilnehmerinnen ab im Vergleich zu zwei Prozent der Gegengruppe.

Frauen, wie auch Männer, die unter einen negativem Körperbild leiden, sollten somit nicht zuerst Ihr Heil in einer Diät suchen, sondern ihr eigenes Körperbild aktzeptieren.

Wenn sich Menschen nur über ihr Äusseres definieren, wird das Risiko für Essstörungen grösser und die Probleme wachsen Oft führt das zu Trostessen und eingefahrenen Essmustern.