Was sind Mangostane?

Über Medien und Internet hören wir von den interessantesten und exotischten Früchten. Über immer schnellere Transportwege verbreiten sich köstliche und gesunde Tropfenfrüchte wie die Mangostane. Doch was hat es mit der Superfrucht auf sich?
Ihr botanische Name lautet Garcinia mangostana. In den europäischen Ländern ist die tropische Frucht als Mangostan oder Mangostane, bzw. Mangostin oder Mangosteen bekannt. Der Name Mangostane stammt aus dem Malaischen.

Die ursprüngliche Heimat des Mangosteenbaumes, auf dem diese gesunde Frucht wächst, ist die malaysische Halbinsel sowie die angrenzenden Inseln.

Der immergrüne Laubbaum breitete sich weiter im südostasiatischen Raum aus, nahe dem 20. Breitengrad.

Vor vielen Jahren wurde mit der Kultivierung des Baumes auch in Süd- und Mittelamerika begonnen.

Wichtige Anbauländer für die Mangostan-Früchte sind heute  Indonesien, Malaysia, Thailand, die Philippinen, Vietnam, Brasilien, Honduras und Panama. Auch in den USA, auf Hawaii sowie in Australien versucht man den Mangostanbaum anzubauen.

Was sind Mangostan-Früchte?

Wer Mangostin hört, denn oft unweigerlich an die Mangofrucht. Doch haben beide nichts Wesentliches gemeinsam.

Der Mangostanbaum ist ein immergrüner Laubbaum. Kleine Exemplare erreichen eine Höhe von 7 Metern, grosse Bäume können 25 Meter und mehr erreichen.

Der Baum der Mangostane kann bis zu 100 Jahre alt werden und noch immer Früchte tragen.

Dafür braucht es auch einige Jahre bis er das erste Mal trägt.

Frucht ist eine apfelgrosse, purpurfarbenes Obst, mit einer lederartigen Schale. In und hinter der Schale, im hellen, weisslichen Fruchtfleisch verbirgt sich ein Schatz an Nährstoffen.

In ihrer Heimat sowie in den Anbauländern kann die tropische Frucht fast das ganze Jahr hindurch geerntet werden.

Vor allen Fruchtfleisch und Schale, aber auch die Rinde des Mangostanbaumes, werden in ihren Heimatländern für die Ernährung und zu Heilzwecken verwendet.

Nährstoffschatz der einheimischen Bevölkerung

Wie viele andere Tropenfrüchte, haben auch Mangostane nur eine geringe Lagerfähigkeit. Durch die harte Schale lässt sich ihre Frische nur sehr schwer einschätzen.

So ist die Mangostane in Malaysia und den angrenzenden asiatischen Ländern bereits seit Generationen ein herkömmliches und doch geschätztes Lebensmittel, das auch in der Volksmedizin viel Verwendung findet.

Studien über die Mangostine und ihre Wirkweisen überraschten. Denn die, bis dahin nur lokal bekannte Tropenfrucht, speichert einen Schatz an Nährstoffen und vor allen Antioxidantien.

Vor allen die Menge an Xanthonen begeistern die Ernährungswissenschaftler. Dadurch wird sie zu einer unschätzbaren Frucht, von der jeder profitieren sollte.

Welche Wirkstoffe besitzt die Mangosteen?

Die Mangostan-Frucht ist reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.

Zu ihren Inhaltsstoffen zählen neben den Vitaminen A, B, C und E, Kalzium, Phosphor, Eisen sowie Selen u. a. An Bioaktivstoffen beherbergt sie Tannine, Katechine und Polyphenole, zu denen die Xanthone zählen.

Wie wirken die Nährstoffe?

Allein aufgrund ihrer Nährstoffe handelt es sich um ein gesundes Obst mit geringen Kalorien. Die Anzahl an besonderen Antioxidantien, die Xanthone helfen in der Vorbeugung und Heilung von Erkrankungen.

Xanthone haben Fieber senkende und entzündungshemmende Eigenschaften im gesamten Körper. So sind sie hilfreich im Kampf gegen eine Vielzahl von Entzündungen.

Sie unterstützen die körpereigene Abwehr mit ihrer antifungalen, antiviralen sowie anti-rhinoviralen Eigenschaften.

Mangostane sind zudem gesunde Energielieferanten, die nicht nur gut schmecken sondern auch Wohlbefinden vermitteln

Noch sind nicht alle Wirkweisen geklärt, doch begeistert die kleine Tropenfrucht schon jetzt.