Was tun bei Pilzerkrankungen?

Pilzerkrankungen nehmen immer mehr zu. Wie aber erkennen Sie Pilzerkrankungen und wie werden Sie behandelt? Pilzerkrankungen sind im Kommen. Dabei wird ein Jucken oftmals nicht beachtet.

Auch andere unspezifische Symptome wie ständige Müdigkeit mit grossen Hunger, auch nach Süssem oder Blähungen werden selten wahr genommen.

Zum anderen gibt es vielen Menschen immer noch eine Schamgrenze, wenn z. B. Frauen unter Ausfluss und Jucken im Genitalbereich leiden.

Dabei hat eine Pilzerkrankung nichts mit mangelnder Hygiene zu tun.

Auch hier, ähnlich wie bei Allergien, spielt häufig eher ein zu grosser Reinlichkeitswahn eine Rolle.

Wie kann eine Pilzerkrankung behandelt werden?

Pilze können die Haut wie auch die Schleimhaut befallen. Entsprechend der Körperregion gibt es zusätzliche Massnahmen.

Immer jedoch wird mit Antimykotikum, also Pilz tötenden Medikamenten therapiert.

Viele Ärzte verordnen eine Anti-Pilzdiät, bei der auf alle Formen des Zuckers, ausser auf Milchzucker verzichtet werden muss.

Isolierte Stärke wie Weissmehlprodukte und Käseprodukte wie Schimmelkäse, auch Vollkornreis und Hefeprodukte müssen ebenso aus der Ernährung gestrichen werden.

Erlaubt sind vor allem Ballaststoffe, die auch den Darm reinigen, Eier, Nüsse, Sojaprodukte und Gemüse beispielsweise.

Gibt es auch pflanzliche Heilmittel bei Pilzbefall?

In der Homöopathie ist der Pilzbefall ein sehr komplexes aber behandelbares Thema. Kräuter wie Thymian sollen bei Pilzbefall helfen.

Teebaumöl wird häufig bei Nagel- und Fusspilz empfohlen

Im Fachmagazin „Journal of Medical Microbiology“ wurde nun eine Studie über die Pilzbehandlung mit Lavendelöl veröffentlicht.

Die Studie ist äusserst viel versprechend, da mit dem ätherischen Öl verschiedene Pilzerkrankungen  vor allem bei Schimmelpilzen der Art Cryptococcus neoformans und diverse Hefepilze der Gattung Candida erfolgreich behandelt werden könnten.

Verwendet wurde der in Portugal wachsende Lavendula viridis. Die Studien werden derzeit fortgesetzt um den Weg für die klinische Erprobung zu ebnen.