Wie viele Portionen Gemüse und Obst essen Sie pro Tag?

Der Vorschlag der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), fünf Obst- und Gemüseportionen pro Tag zu essen, hat sich noch ganz nett und vielleicht auch realisierbar angehört.Diese Ernährungsvorschläge existieren auch in anderen Ländern. Doch nun wird der gesunden Ernährung noch eines drauf gegeben, genau genommen sogar zwei. Denn statt fünfmal Obst und Gemüse am Tag, sollen es sieben sein.

Zu diesem Schluss kam ein Team der University College London, dessen Ergebnisse auch im Journal of Epidemiology veröffentlicht wurden. Wie es heisst, wird mit mehr Obst und Gemüse ein grösserer Schutzeffekt verknüpft.

Lt. der Studien soll durch einen höheren Obst- und Gemüsekonsum auch das Risiko sinken, an Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen zu sinken.

Wie viel Gemüse und Obst essen Sie am Tag?

Dabei geht es im Alltag um etwas ganz anderes. Denn jeder von uns weiss, dass es gesund ist, Obst und Gemüse zu essen, je mehr desto besser.

Doch die Herausforderung für viele ist, überhaupt Obst und vor allem Gemüse zu essen, denn dafür gibt es auch Studien. Und wenn, wie sieht es mit Dosenfrüchten, Dörrobst, gefrorenen Gemüse, Fruchtsäften und Smoothies aus?

Zucker statt Vitamine?

Dosenfrüchte enthalten viel weissen Zucker. Auch in Fruchtsäften steckt oft viel zugesetzter Zucker, so dass man statt verarbeitetem Obst mehr auf Rohkost setzen sollte. Auch bei gekauften Smoothies sollte auf den Zuckergehalt geachtet werden.

Gefrorenes Gemüse erhält dagegen eine gute Bewertung wie auch Dörrobst in kleinen Mengen.

Zählt jede Banane und jede Karotte?

Zuletzt gibt es noch eine gute Nachricht. Auch wenn so mancher mit dem bunten Gemüseteller Probleme hat und die Obstschale selten gefüllt wird, so zählt doch jede Banane oder auch Karotte.

Denn lt. der Studie bessern sich die Chancen, nicht an Herz- und Kreislauferkrankungen oder an Krebs zu sterben bereits dann, wenn pro Tag mindestens ein bis drei Obst- und Gemüseportionen gegessen werden und wird dann entsprechend erhöht.

Das ist doch wesentlich ermutigender, um Obst und Gemüse in den Speiseplan zu integrieren und könnte später vielleicht auch noch gesteigert werden.