Wie werden Brustimplantate eingesetzt?

Zur Brustvergrösserung gibt es in der ästhetischen Chirurgie verschiedene Möglichkeiten. Wie erfolgt das Einsetzen von Brustimplantaten? Für wen eignet sich diese Methode?

Es gibt verschiedene Schönheitsoperationen, bzw. sogenannte invasive Eingriffe um die Brust zu vergrössern. Die bekannteste Methode dürfte das Brustinplantat sein neben der
Eigenfettmethode und dem Injizieren von Hyaluronsäure.

Wo werden Brustimplantate eingesetzt?

Um die Brustimplantate gut in die Brust einzusetzen, werden heute drei Zugänge ausgewählt. Möglichkeiten des Einbringens sind ein Schnitt am Brustwarzenhof, in der Brustumschlagfalte oder in der Achselhöhle.

Einschnittstelle Brustwarzenhof

Einen guten Zugang, direkt am Operationsfeld hat der Schönheitschirurg bei einem Schnitt am Brustwarzenhof. Dafür erscheint die Narbe als farblicher Unterschied und ist im Vergleich auffälliger als an anderen Einschnittstellen.
Eine Gefahr besteht an dieser Stelle im Verletzen des Drüsengewebes und der Milchgänge. Dadurch könnte die Stillfähigkeit beeinträchtigt werden.

Einschnittstelle Achselhöhle

Ein besonderer Vorteil liegt hier darin, dass es im Brustbereich zu keiner Narbenbildung kommt und keine Gefahr für die Verletzung der Milchgänge besteht. Gleichzeitig wird das Drüsengewebe geschont und das Risiko, die Sensibilität in diesen Brustbereich zu beeinträchtigen, wird reduziert.

Dafür ist die Einschnittstelle für den Chirurgen anspruchsvoller, denn in der Nähe des Einschnitts befinden sich Schweissdrüsen, was die Gefahr von Infektionen und Blutungen erhöhen kann. Ein Gewebe schonendes Einfügen des Brustimplantates wird durch den längeren Zugang erschwert.

Einschnittstelle Brustumschlagfalte

Die Brustumschlagfalte ist die unter der Brust liegende Falte. Hier vereinen sich die Vorteile, dass der Operateur einen relativ nahen und guten Zugang zum Operationsfeld hat und die Narbe dennoch fast unsichtbar ist.

Sichtbarer ist sie bei Patientinnen mit vollen, runden oder äusserst kleinen Brüsten. Bei dieser Stelle wird das Drüsengewebe geschont. Zugleich besteht für die Stillfähigkeit ebenso wie für die Gefühlsechtheit kein Risiko.