Wo ist die Verbindung zwischen Neuronen und dem Burnoutsyndrom? Teil 1

Hören Laien etwas von Neuronen, verbinden diese das mit Nervenzellen, Gehirn und menschlicher Schaltzentrale. Soweit so gut und richtig.

Doch was unterscheidet diese Schaltzentrale von der eines Computers?

Es ist die Lernfähigkeit. Ein paar Schlaue würden nun vielleicht einwenden, dass es bereits lernfähige Computer oder Roboter gibt. Das ist auch richtig. Aber es geht um die Art zu lernen und Erfahrungen zu machen.

Denken und Verhalten sind keine reine Konstruktion unseres Gehirns.

Immer klarer zeigen Forschungen auf, dass der Mensch nicht nur auf seine Gehirnfunktionen reduziert werden darf.

Wird die Bedeutung der sozialen Lebensweise des Menschen (mit seinem Gehirn) unterschätzt?

Der Mensch ist als ganzheitliche und individuelle Persönlichkeit entstanden um eigenverantwortlich zu denken und zu handeln.

Unser Leben findet innerhalb eines Gefüges von zwischenmenschlichen Beziehungen statt, in Ehe und Familie, am Arbeitsplatz oder in Gemeinschaften, in der Gesellschaft und in der ganzen Welt.

Wir leben in zwischenmenschlichen Beziehungen und das ist für unser Gehirn entscheidend, denn ohne diese könnte unser Gehirn gar nicht funktionieren.

Das Zusammenleben macht das Gehirn zu dem, was es ist: Gedächtnis, Erinnerung, Erfahrung.

Spiegel-Nervenzellen können sich das, was wir bei einem anderen Menschen beobachten, so einprägen, dass wir es selbst fühlen und daher auch gut nachahmen können.

Säuglinge, z. B..  zeigen als erstes kommunikatives Verhalten die Spiegelung der mütterlichen Gesichtsausdrücke und den Klang ihrer Stimme.

Wo ist die Verbindung zwischen Neuronen und dem Burnoutsyndrom? Teil 2