25.Oktober 2007 | Thema: Akupunktur & Kräuter | Schlagwörter: Akupunktur | Vorheriger Akupunktur & Kräuter-Beitrag: « Light und trotzdem krank! | Nächster Akupunktur & Kräuter-Beitrag: Mit der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) durch den Winter »
In vegetarischen Kreisen ist das Johannisbrotmehl, besser bekannt
unter Karobpulver bestens bekannt. Einerseits wird es gerne zum
Verdicken von Speisen genutzt zum anderen ähnelt es dem Kakaopulver in
Farbe und Geschmack, so dass es auch gerne als Ersatz verwendet wird.
Im Vergleich schneidet das Johannisbrotmehl besser ab, da es weniger
fetthaltig ist.
Durch den hohen Zuckergehalt des Mehls (40- 50 %) kann in Rezepten
Zucker eingespart werden. Auch ist die Verarbeitung zu Johannisbrotmehl
viel einfacher wie die Herstellung des Kakaopulvers.
Das macht das Johannisbrotmehl interessant für alle gesundheitsbewussten Esser.
Doch im Johannisbrotmehl, dass aus dem
Fruchtfleisch des gleichnamigen Baumes gewonnen wird, stecken noch
Schleimstoffe, Stärke, Gerbstoffe, stickstoffhaltige Substanzen,
darunter Concanavalin A.
So hat das Johannisbrotmehl eine antidiarrhoische Wirkung, grosse
Wassermengen können gebundenw werden.
Das entstehende Gel bildet eine Art Schutzfilm an den Schleimhäuten der Darmwand und lindert bzw. kann dadurch sogar pathologische Kontraktionen aufheben.
Johannisbrotmehl
weist ausserdem ein hohes Adsorptionsvermögen gegenüber Darmgiften auf.
Obgleich alle menschlichen Organe gleich wichtig sind, sollte man die
Darmaufgaben nicht unterschätzen.
Mit dem Johannisbrotmehl haben wir
ein gesundes Lebensmittel, das regelmässig in der Küche verwendet
werden sollte, da es heilende und schützende Wirkungen auf unseren oft
so strapazierten Darm hat.
Neueste Untersuchungen der Universität der Algarve in Portugal (UALG)
in Zusammenarbeit mit dem Parque Científico in Barcelona klingen
ebenfalls verheissungsvoll.
Die Frucht, die Blätter und ein bestimmter Extrakt der Samen haben ein
hohes antioxidantisches Potential, ähnlich dem Olivenöl und noch höher
als dem des Weines.
So vermuten die Wissenschaftler, dass die Johannisbaumschote nützlich im Kampf gegen die freien Radikalen
sein könnte.
Die vorläufigen Ergebnisse sind bereits viel versprechend.
Einig ist man sich bereits über die hemmende Wirkung von Krebszellen.